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  • Lucia Hagmann
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  • 24.01.2011

Wie kommt man als Student an Geld?

Ein Medizinstudium ist nicht nur lang und arbeitsintensiv. Es ist leider auch ziemlich teuer: Ob Studentenbude, Lernliteratur oder Präpbesteck - alles hat seinen Preis. Wir zeigen Ihnen Wege, wie Sie als Student nie in die roten Zahlen rutschen.

Es ist Juli, es ist Sommer und es ist brütend heiß. Mitten im Gewimmel der Berliner Innenstadt steht Paul und schwitzt wie ein Grillhähnchen. Und er schwitzt nicht nur wie eines - er sieht auch so aus. Der Medizinstudent steckt in einem riesigen Hühnchenkostüm und verteilt für ein neues Restaurant Flyer an Passanten. Dabei könnte Paul die Zeit so gut zum Lernen brauchen. Morgen ist Anatomietestat, und der Gedanke daran lässt ihn nur noch mehr schwitzen. Eigentlich bräuchte er jetzt dringend eine Abkühlung. Doch das Geld, das er als "knuspriger Gaumenschmaus" verdient, braucht er dringender.

 

Finanzielle Durststrecke - seit 1.000 Jahren

Die Sorge um das liebe Geld quält Studenten schon, seit die erste Universität - die Medizinschulen Salerno - in Italien um 1057 n. Chr. ihre Türen öffnete. Bereits im Mittelalter übten Studenten den Spagat zwischen akademischem Erfolg und wirtschaftlichem Überleben. So ist vom Studenten Gerhard Henrici, der im 15. Jahrhundert in Utrecht studierte, überliefert, dass er seinen Schlafplatz stundenweise an Kommilitonen vermietete. Mit dieser Geschäftsidee versuchte er - etwas unausgeschlafen -, über die Runden zu kommen.

Von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, weiß man, dass er fleißig medizinische Texte aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzte, um sich finanziell über Wasser zu halten. Nicht anders erging es Studenten in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Obwohl es damals bereits staatliche Geldquellen gab, die Studenten anzapfen konnten, musste beispielsweise die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross Nachtwachen in der Klinik schieben, um ihr Studium zu finanzieren.

Dabei lebten Studenten damals sehr sparsam: Zu Zeiten von Kübler-Ross kamen die meisten mit weniger als 100 Mark (!) im Monat aus. Daran, dass die Lehrjahre an der Uni eine finanzielle Durststrecke sind, hat sich bis heute nichts geändert. Neben Miete, Essen und Kleidung müssen auch die Kosten für Lehrmittel und Studiengebühren gedeckt werden. Und auch ein gewisses Maß an Mobilität ist vielen lieb und teuer. Schließlich will man am Wochenende auch mal die Familie besuchen oder vielleicht eine Famulatur im Ausland absolvieren.

Doch woher nehmen? Laut der aktuellen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) stehen an erster Stelle der Geldgeber die Eltern. Fast 90 Prozent der angehenden Akademiker werden finanziell von ihnen unterstützt. Wie Paul nehmen zudem immer mehr Studenten ihre Finanzen selbst in die Hand: 66 Prozent jobben nebenbei und verdienen damit durchschnittlich immerhin 323 Euro im Monat. Bei den Lebenshaltungskosten eines Studenten von etwa 740 Euro monatlich ist das buchstäblich schon fast die halbe Miete.

Exakt diesen Betrag haben auch Medizinstudenten durchschnittlich im Geldbeutel, wie eine Online-Umfrage von Via medici im Herbst 2010 ergab. Interessanterweise scheinen die Eltern junger Mediziner weniger freigiebig zu sein: Nur zwei von drei der Teilnehmer gaben an, finanzielle Hilfe von zu Hause zu empfangen. Rund 40 Prozent der Ärzte in spe zehren unter anderem aus ihren Ersparnissen. Gut die Hälfte arbeitet neben der Uni.

Jobben, bis man Arzt ist

Würstchenverkäufer, Barkeeper, Erntehelfer… Die Möglichkeiten, sein Budget aufzupeppen, sind vielfältig - ebenso die Möglichkeiten, um an einen Job zu kommen: Neben den Arbeitsvermittlungen der Studierendenwerke können auch die Agentur für Arbeit oder Jobsuchmaschinen im Internet, wie Jobsuma, dabei helfen, eine Anstellung zu finden (Linktipps, S. 10). Ein Tipp lautet, möglichst studiennah zu jobben: als Mediziner also z. B. in der Pflege oder im Rettungsdienst.

Tim Frenzel*, Medizinstudent im 6. klinischen Semester, arbeitet als Extrawache in der Psychiatrie rund 40 Stunden im Monat. Meist hilft er den Pflegenden oder kümmert sich um betreuungsintensive Patienten. "In diesem Job kann ich flexibel arbeiten, und er wird mit bis zu 15 Euro pro Stunde gut bezahlt", erzählt der Berliner. Sein Kommilitone Kai Zindler hat in der Pathologie seinen Traumjob gefunden: "Die Arbeit im Zuschnitt der Präparate macht mir nicht nur viel Spaß, sie ist auch fürs Studium sehr praktisch. Ich sitze oft Stunden mit den Pathologen an einem Tisch. Dabei bekomme ich die Krankheitsbilder wortwörtlich auf dem Silbertablett präsentiert. Für die letzten Klausuren musste ich so kaum etwas lernen."

Ein weiterer Pluspunkt: Wer in einer klinischen Abteilung arbeitet, bekommt schnell einen ersten Überblick über das Fach und knüpft Kontakte, die auch später für die Karriere nützlich sein können. Deswegen rät auch Kai: "Sucht nach Jobs in Fächern, die euch interessieren!" Manche Medizinstudenten sehen dagegen gerade in Nebenjobs außerhalb der Medizin eine willkommene Abwechslung.

Janina Bathe, Ärztin aus Flensburg, entschied sich bewusst für einen fachfremden Job als Beraterin bei einer technischen Telefonhotline für Abrechnungssysteme: "Ich fand es spannend, mich neben der Medizin auch mal mit ganz anderen Aufgaben zu beschäftigen. Außerdem hatte ich dabei Kontakt mit Menschen aus allen sozialen Schichten." Job und Studium unter einen Hut zu bekommen, war für die Medizinerin manchmal ein Balanceakt.

"Während des Pflegepraktikums bin ich nach dem Frühdienst, der um 6.00 Uhr begann, direkt zur Arbeit ins Callcenter und war dann oft erst gegen 23.00 Uhr wieder zu Hause." Auch für Tim ist der Spagat zwischen Uni und Job nicht leicht: "Aus Zeitmangel musste ich nach ein paar Monaten sogar meine Promotion aufgeben. Denn bezahlte Doktorandenstellen sind leider nicht die Regel." So wie ihm geht es vielen: Nebenjobber müssen immer wieder Vorlesungen sausen lassen, um ihr Stundensoll auf der Arbeit zu schaffen.

Fehlende Scheine und längere Studienzeiten können die Folge sein. Dem sollte man möglichst einen Riegel vorschieben: Wenn jobbende Jungmediziner feststellen, dass sie in einem Umfang arbeiten, unter dem ihr Studium leidet, sollten sie sich unbedingt selbst bremsen. Als Janina Bathe merkte, dass ihr die Zeit zum Lernen nicht reichte, reduzierte sie ihr Arbeitspensum - obwohl das für sie Verdiensteinbußen bedeutete. So schaffte sie ihr Studium in der Regelzeit.

Verlässliche Quellen: Eltern und Staat

Doch was tun, wenn man sich mit dem Abi in der Tasche aufs Medizinstudium freut, aber weder mit einem Goldesel noch einer reichen Erbtante gesegnet ist? Achim Meyer auf der Heyde ist Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW) und weiß über die pekuniären Verhältnisse der Studenten Bescheid. Er empfiehlt: "Gehen Sie zur Studienfinanzierungsberatung Ihres Studentenwerks und lassen Sie sich dort helfen. Prüfen Sie alle Ihre finanziellen Möglichkeiten, besonders Ihren Anspruch auf BAföG. Machen Sie sich einen realistischen Finanzierungsplan."

Sinnvoll ist, erst einmal die monatlichen Kosten zu überschlagen und dann mit der Familie zu besprechen, ob und wie viel diese monatlich beitragen kann. Eltern sind gesetzlich dazu verpflichtet, Ausbildungsunterhalt bis zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss zu leisten. Das gilt auch für ein Studium. Kindergeld (184 Euro monatlich) und Steuerfreibeträge helfen den Erziehenden bei der Finanzierung ihrer studierenden Zöglinge.

Fälle, in denen Eltern ihren Kindern trotz vorhandener Mittel jegliche finanzielle Unterstützung verwehren, sind zum Glück selten. Doch auch dann kennt Achim Meyer auf der Heyde einen Ausweg. "Weigern sich die Eltern, trotz finanzieller Möglichkeit zu zahlen, können Studierende Vorausleistungen vom BAföG-Amt ihres Studentenwerks beantragen. Diese holt sich die öffentliche Hand dann anschließend von den Eltern zurück."

Schön sei es nicht, so sein Geld bei den Eltern eintreiben zu müssen, aber oft reiche ein Brief des BAföG-Amts dann doch aus, die renitenten Eltern zum Zahlen zu bewegen, erklärt der Generalsekretär des DSW. Reicht das Geld der Eltern nicht aus, greift das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Etwa 40 Prozent der Medizinstudenten nehmen diese Förderung laut Via medici-Umfrage in Anspruch. Der Staat unterstützt Akademiker damit einkommensabhängig mit bis zu 648 Euro monatlich.

Zur einen Hälfte wird diese Förderung als Zuschuss gewährt, zur anderen Hälfte als zinsloses Staatsdarlehen. Von Vorteil ist dabei, dass die Rückzahlungsbedingungen sehr schuldnerfreundlich sind: Das Darlehen kann in kleinen Raten über viele Jahre abgezahlt werden, die Leistungen hingegen gibt es vom Beginn des Antragsmonats an. Es lohnt sich also, rechtzeitig den Antrag beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung zu stellen.

Jobbende Studenten sollten die BAföG-Zuverdienstgrenzen beachten. Ein Minijob auf 400-Euro-Basis ist aber auch parallel zur staatlichen Förderung erlaubt.Der Förderungsbetrag ergibt sich aus einem pauschalen Bedarfssatz, von dem das Einkommen und Vermögen des Studierenden, seiner Eltern und eventueller Ehepartner abgezogen wird. Dieser Bedarfssatz entspricht der Summe, die ein Student für Lebensunterhalt und Ausbildung benötigt.

Für einen Studenten, der nicht mehr bei seinen Eltern lebt, beträgt er aktuell 512 Euro - zuzüglich Kranken- und Pflegeversicherungs- sowie Wohnzuschlag von insgesamt 136 Euro. Auch ein Student, der fürchtet, keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung zu haben, kann BAföG beantragen. Denn sogar ein Negativbescheid ist von Nutzen. Er kann, beim Sozialamt oder der Wohngeldstelle vorgezeigt, gegebenenfalls Voraussetzung für andere Sozialleistungen sein.

Kühle Rechner, edle Spender: Kredite und Stipendien

Wer kein BAföG erhält, muss trotzdem nicht darum bangen, dass er sein Studium finanziert bekommt. Eine weitere Möglichkeit der Geldbeschaffung ist der Bildungskredit, der beim Bundesverwaltungsamt in Köln beantragt werden kann. Er wird unabhängig von BAföG-Leistungen vergeben und eignet sich besonders für Studenten im fortgeschrittenen Studium. Dabei handelt es sich um ein zeitlich befristetes zinsgünstiges Darlehen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau), für dessen Rückzahlung der Bund bürgt.

Für maximal zwei Jahre werden dabei monatlich 300 Euro bewilligt. Der Zinssatz lag im Oktober 2010 bei unschlagbaren 2,15 Prozent, wobei sich die KfW an der "European Interbank Offered Rate" (Euribor) orientiert. Darüber hinaus bieten viele Kreditinstitute Studierendendarlehen an. "Studienkredite können in bestimmten Studienabschnitten sinnvoll sein, zum Beispiel in der Examensphase, wenn man nicht mehr jobben kann oder will", weiß Achim Meyer auf der Heyde. Für Mediziner ist gerade das Praktische Jahr kritisch, da neben der Klinikarbeit in der Regel keine Zeit mehr zum Geldverdienen bleibt.

"Das PJ wird finanziell gesehen echt ein Problem", befürchtet auch Tim. "Während dieser Zeit fällt aufgrund meines Alters leider auch noch das Kindergeld weg." Für mindestens ein Tertial will er versuchen, einen bezahlten PJ-Platz zu bekommen. Den Rest der Zeit muss der Student voraussichtlich mit einem Kredit überbrücken. Meyer auf der Heyde warnt aber: "Wir raten ausdrücklich davon ab, ein Studium vollständig über einen Kredit zu finanzieren - die Verschuldungsgefahr ist einfach zu groß!"

Wichtig sei es außerdem, nicht nur auf die Zinssätze zu schielen, sondern auch einen Blick auf die Kreditbedingungen zu werfen. "Plant man beispielsweise einen Hochschulwechsel oder einen Studienaufenthalt im Ausland, so ist darauf zu achten, dass diese nicht durch Kreditbedingungen verboten sind." Ferner sollten zusätzliche "versteckte" Gebühren oder zu lange Rückzahlungsdauern, die die Gesamtkosten des Kredits enorm verteuern können, nicht übersehen werden.

Nicht umsonst sind die Via medici-Umfrageteilnehmer in Sachen Studienkredite sehr zurückhaltend. Nicht einmal jeder zehnte Medizinstudent greift auf ein Darlehen zurück. Meyer auf der Heyde empfiehlt: "Vergleichen Sie die Angebote umfassend. Orientierung bieten dabei der Studienkredit-Test des Centrums für Hochschulentwicklung oder die Stiftung Warentest." Noch weniger (7 Prozent) nutzen ein Stipendium zur Finanzierung. Dabei stehen deutschen Studenten zwölf Begabtenförderungswerke und viele weitere Stipendiengeber zur Auswahl (Linktipps).

Der älteste und größte ist die Studienstiftung des deutschen Volkes. Diese Einrichtung versorgt einen nicht nur mit barem Geld. Stipendiaten profitieren unter anderem auch durch ein spezielles Praktikantenprogramm und einen persönlichen Vertrauensdozenten. Kleiner Nachteil: Wenn man nicht von einem Lehrer oder Professor empfohlen wird, muss man einen durchaus anspruchsvollen Auswahltest bestehen.

Für den politisch engagierten Studenten, der sich einer Partei besonders verbunden fühlt, sind die parteinahen Studienstiftungen wie die Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU) oder die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) eine gute Alternative. Bei der Auswahl ihrer Stipendiaten legen diese Stiftungen weniger wert auf tolle Empfehlungsschreiben oder Auswahltests, sondern auf politisches und soziales Engagement. Trotz der Hürden lohnt sich eine Bewerbung allemal: Immerhin ist insgesamt ein Drittel aller Anträge erfolgreich.

Spare in der Zeit, ...

Es gibt also viele Quellen, aus denen man im Studium seine finanziellen Mittel schöpfen kann. Wem diese nicht ausreichen, um seinen Geldbeutel gut gefüllt zu halten, sei eine Methode empfohlen, die zwar durchaus anstrengend - aber eben auch effektiv ist: Weniger ausgeben! Wenn man auf diesem Gebiet erfolgreich sein will, bedeutet das nicht unbedingt, dass man sein Portemonnaie vernieten und jeden Cent umdrehen muss.

Vor allem ist wichtig, dass man seine Augen und Ohren offen hält! Viele Pharmafirmen geben z. B. gegen Vorlage einer Studienbescheinigung Pakete mit Literatur und Untersuchungszubehör raus. Wer nachfragt, kann so auch mal mit Stethoskop oder Augenleuchte belohnt werden. Sparfüchse sollten zudem konsequent bei Banken, Versicherungen oder Handyanbietern nach speziellen Studententarifen fragen.

Wer auch von Rabatten im Ausland profitieren will, kann dort mit einer "International Student Identity Card" (ISIC) seinen Studentenstatus nachweisen. Ob Museum, Restaurant oder Hotel - eine internationale Discount-Datenbank bietet Kartenbesitzern online eine Übersicht der verschiedenen Vergünstigungsangebote. Der Ausweis ist leicht beantragt und weltweit in 118 Ländern gültig.

Natürlich ist so eine Schnäppchenjagd nur eine kurze Zeit lustig. Und auch die Motivation, seinen Lebensunterhalt über Jahre mit diversen Nebenjobs zu bestreiten, sackt bei den meisten spätestens gegen Ende des Studiums rapide in den Keller. Doch wem das ständige Schielen aufs Konto auf die Nerven geht, sei getröstet: Das Leben als "Bettelstudent" ist nur ein kurzes Zeitfenster im Leben eines Mediziners.

Wer seinen Frust bekämpfen möchte, sollte mal einen Blick auf die Gehaltstabelle für Klinikärzte werfen: Derzeit bekommt ein Assistenzarzt im ersten Jahr monatlich etwa 3.600 Euro brutto. Das ist zwar noch nicht die Welt - aber zumindest als Grillhähnchen muss man sich dann wohl nicht mehr verdingen.

Linktipps

Zahlreiche lukrative Jobs finden Sie unter:

www.stepstone.de

www.jobsuma.de

Hier geht's zu den Studentenrabatten:

www.studenten-spartipps.de

Alle Infos zum internationalen Studiausweis gibt's hier:

International Student Identity Card www.isic.de

Die Stiftung Warentest gibt Ihnen eine Übersicht ausgewählter Studienkreditangebote:

Stiftung Warentest www.test.de

Sie möchten Ihr Studium über ein Stipendium finanzieren?

www.stipendienlotse.de

* Name von der Redaktion geändert

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