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  • Ines Elsenhans
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  • 06.05.2015

Modellstudiengänge und Reformstudiengänge für Medizin

In Deutschland gibt es zahlreiche Modell- und Reformstudiengänge Medizin. Hier ein Überblick, welche Unis diese Studiengänge anbieten und die wichtigsten Infos dazu.

Charité Berlin – Modellstudiengang Humanmedizin 

Seit dem Wintersemester 2010/2011 gibt es an der Charité den Modellstudiengang Humanmedizin.

Der Modellstudiengang steht für die Verknüpfung von theoretischen und klinischen Inhalten vom ersten Semester bis zum Praktischen Jahr (PJ). Das Curriculum ist kompetenzorientiert und die Schwerpunkte liegen in den drei Bereichen wissenschaftliches Arbeiten, Krankheitsmodelle und Vermittlung praktischer ärztlicher Fertigkeiten in Untersuchung und Gesprächsführung. Dazu gibt es Wahlpflichtmodule zur Schwerpunktsetzung.

Der Modellstudiengang gliedert sich in zwei Abschnitte. Der erste Studienabschnitt umfasst sechs Semester, der zweite vier. Danach folgt das Praktische Jahr (PJ).
Das Studium ist modular aufgebaut und in Pflicht- und Wahlpflichtmodule unterteilt.

Gelernt wird sehr modernen mit e-Learning Angeboten, Problemorientiertem Lernen (POL), Untersuchungskursen und mehr.

Caption: Wer im Modellstudiengang studiert, hat es eventuell schwerer, während dem Studium den Studienort zu wechseln.

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Weitere Infos zum Modellstudiengang auf den Seiten der Charité Berlin

Infos zur Bewerbung zum Modellstudiengang an der Charité Berlin


Medizinische Hochschule Brandenburg - Modellstudiengang

Die Medizinische Hochschule Brandenburg setzt auf Klasse statt Masse. Die Ausbildung ist interdisziplinär und beinhaltet multimediale Lernkonzepte.

Der Modellstudiengang basiert unter anderem auf den Erfahrungen mit dem Reformstudiengang Medizin der Charité Berlin. Die Lerninhalte werden nicht getrennt vermittelt, sondern kehren in Form einer Lernspirale in den verschiedenen Semestern wieder. Im gesamten Studium werden auch anthropologische Fragestellungen einbezogen. Gelehrt wird am Campus Neuruppin, Campus Brandenburg an der Havel und an dezentralen Studienorten.

Das Studium ist in drei Studienabschnitte gegliedert. Nach jedem Semester gibt es eine Prüfung, im fünften Semester gibt eine physikumsäquivalente Prüfung und im 6. Semester ein Wissenschaftspraktikum. Nach 12 Semestern folgt die Ärztliche Prüfung.

 

Alle Infos zur Medizinischen Hochschule Brandenburg

 

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf - Integrierter Modellstudiengang Medizin (iMED)

Die Wissenschaft macht ständig Fortschritte, daher ist das zentrale Leitprinzip des iMED die wissenschaftliche Orientierung. Gefördert wird u.a. die fragende kritische Haltung gegenüber der Wissenschaft, Problem- und Methodenbewusstsein, Strukturierungsfähigkeit und Selbstständigkeit und die Orientierung an Evidenz-basierter Wissenschaft.

Zudem wird großer Wert auf die Vermittlung von praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten und die psycho-sozialen Kompetenzen für den Arztberuf gelegt.

Auch in Hamburg werden theoretische und praktisch-klinische Ausbildungsinhalte während des gesamten Studiums eng vernetzt.

Das Studium setzt sich aus verpflichtenden Kernmodulen und einem forschungsnahen Wahlbereich zusammen. Dies soll den Studierenden ermöglichen, nach dem Studium auch in theoretischen oder klinischen Forschungsbereichen zu arbeiten.

Die Semester werden von der fächerübergreifenden Koordinationsplattform KUMplusKOM begleitet. Dabei lernen die Studenten die Vermittlung ärztlicher Fertigkeiten in den Bereichen Klinische UntersuchungsMethoden (KUM) und ärztliche KOMmunikation.

Gelernt wird in einer hochmodernen Lernumgebung mit vielen eLearning-Angeboten, Simulationspatienten, Mentoringprogrammen und mehr.

Die Module werden jeweils von Modulabschlussprüfungen begleitet, die nach einem Punktesystem bewertet werden. Nach 6 Jahren Studium folgt die Ärztliche Prüfung.

 

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Weiter Infos auf den Seiten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

 

 

Universität Oldenburg - Modellstudiengang

Das Besondere an der Uni Oldenburg ist, dass sie mit der European Medical School in Groningen (Niederlande) kooperiert. Studierende können eine Medizinerausbildung mit medizinischem Staatsexamen in Deutschland (Oldenburg) oder einen Bachelor- und Masterabschluss in Groningen machen.

Die Kooperation ermöglicht es allen Studierenden, mindestens 1 Jahr ihres Studiums an der Uni Groningen zu verbringen. Sprachkurse bietet die Uni Oldenburg an.

Auch an der Uni Oldenburg werden klinische Inhalte vom ersten Semester an in die Vorlesungen integriert. Besonderer Wert wird auf die Ausbildung in Forschung und Kommunikation gelegt. Daneben sollen die Studierenden auch nicht-medizinische Veranstaltungen z.B. aus den Geistes-, Sprach- oder Kulturwissenschaften besuchen.

Das Studium ist in zwei Abschnitte gegliedert: In den ersten drei Jahren werden grundlagenwissenschaftliche genauso wie medizinisch-klinische Inhalte integriert vermittelt. Dazu findet jedes Semester ein einwöchiges Praktikum in einer Allgemeinarztpraxis statt.

Im vierten Jahr nehmen die Praxisanteile und somit die Aufenthalte in der Klinik mehr. Vor dem Abschluss des Studiums wird noch eine 20-wöchige Forschungsarbeit absolviert.

Achtung: Das Studium in Oldenburg ist länger als üblich, es dauert 40 Wochen.

 

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Weitere Infos auf den Seiten der Uni Oldenburg


Universität Heidelberg - Reformstudiengang

Die Universität Heidelberg hat zwei Fakultäten, d. h. zwei unterschiedliche Studienstandorte mit unterschiedlichen Lehrkonzepten

1. Heidelberger Curriculum Medicinale HeiCuMed

2. Mannheimer Reform Curriculum Medizin MaReCuM

 

Heidelberger Curriculum Medicinale HeiCuMed

Der Reformstudiengang der Uni Heidelberg nennt sich HEICUMED (Heidelberger Curriculum Medicinale). Er ist an das Curriculum der berühmten Harvard Medical School angelehnt. Physikum und Hammerexamen finden aber wie an anderen medizinischen Hochschulen statt.

Die Vorklinik wird ergänzt durch ein Hospitationsprogramm. Hier lernen die Studenten schon früh den Umgang mit den Patienten kennen. Zudem werden die medizinischen Grundlagen fächerübergreifend und themenbezogen gelehrt und es gibt innovative Lern- und Prüfungsformen.

Die klinischen Fächer werden in Modulen gelehrt, die in interdisziplinären Blöcken zusammengefasst sind. Dabei wird viele Wert auf Praxisnähe und soziale und kommunikative Kompetenz gelegt. Unter anderem wird das in Skills-Labs an Schauspielpatienten geübt. Auch interaktive Lernprogramme und e-Learning Angebote sind im Studium integriert.

 

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Weitere Infos zu HeiCuMed

 

Mannheimer Reform Curriculum Medizin MaReCuM

Auch hier dauert das Studium 6 Jahre und 3 Monate, Physikum und Hammerexamen finden wie an anderen medizinischen Hochschulen statt. Der Unterricht ist in integrierten Modulen organisiert, vorklinische und klinische Teile vermischt. Eine Besonderheit ist das CBTM (Centrum für Biomedizin und Medizintechnik in Mannheim), an dem klinische Forschung mit Grundlagenforschung und Lehre geübt wird. Auch werden die Studenten durch Mentoren begleitet und bekommen Leistungsfeedback.

Nach dem Staatsexamen können sich die Studierenden zwischen drei Qualifizierungswegen entscheiden:
- Klinische Praxis: Vertiefende Module in Diagnostik und Therapie, Kommunikationstraining, „praktische Fähigkeiten”, Struktur des Gesundheitswesens
- Medizin plus Master: Bereits parallel zum Medizinstudium können Studierende ein MSc.-Studium in einem medizinnahen Feld beginnen: Medical Physics oder Health Economics.
- Medizinische Forschung: Junior Scientific Masterclass Programm im 3. Studienjahr, Masterstudium Translational Medical Research mit der Möglichkeit des Übergangs in ein MD/PhD-Programm.

Auch das PJ ist anders aufgebaut: es gliedert sich in 4 Quartale und beinhaltet das Modellquartal „Ambulante Medizin“.

 

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Weitere Infos zu MaReCuM

 

 

 

Medizinische Hochschule Hannover - Modellstudiengang 

Der Modellstudiengang an der MHH nennt sich HannibaL (Hannoversche integrierte berufsorientierte adaptive Lehre) und setzt vor allem auf mehr Praxis im Studium. Das Studium dauert inklusive PJ 6 Jahre und ist in Tertiale unterteilt. Dabei liegen immer zwei Tertiale von je 10 Wochen Dauer im Wintersemester und ein Tertial im Sommersemester.

In Hannover legt man Wert auf eine patientenorientierte und praxisnahe sowie wissenschaftlich und forschungsorientierte Ausbildung. Dabei stehen die Probleme des Patienten und die klinischen Krankheitsbilder im Vordergrund.

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Weitere Infos auf den Seiten der MHH

 

 

 

 

 

 

 

RWTH Aachen - Modellstudiengang 

An der RWTH soll das  Medizinstudium interessant sein uns Spaß machen. Daher werden Vorklinik und Klinik von Beginn des Studiums an eng miteinander gekoppelt. Der Modellstudiengang ist unter anderem vom Hartmannbund ausgezeichnet.

Die Studienabschnitte sind eingeteilt in:

1. Studienabschnitt - Homogenisierung

2. Studienabschnitt - interdisziplinäre Systemblöcke

3. Studienabschnitt - klinsche Semester

4. Studienabschnitt - Praktisches Jahr

Die Fächer werden nicht mehr getrennt gelehrt, sondern gemeinsam und organzentriert gelehrt. Es gibt zahlreiche e-Learning Angebote, ein SkillsLab und viele Möglichkeiten zum Kleingruppenunterricht. Dazu werden die Studierenden so gut wie möglich unterstützt, z.B. durch Jahrgangskoordinatoren.

Außerdem findet nach dem 4. Semester kein Physikum statt, sondern nach dem 6. Semester eine Ärztliche Basisprüfung. Nach dem 10. Semester erfolgt die Klinische Kompetenzprüfung.

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Weitere Infos auf den Seiten der RWTH Aachen

Ruhr-Universität Bochum - in­te­grier­ter Re­form­stu­di­en­gang Me­di­zin (iRM)

Das Cur­ri­cu­lum des iRM ist nach The­men auf­ge­baut. Da­bei sind Vor­le­sun­gen, Se­mi­na­re und Prak­ti­ka fächer­über­grei­fend nach Or­gan­sys­te­men, spä­ter nach Krank­hei­ten auf­ein­an­der ab­ge­stimmt. Auch hier werden schon ab dem ersten Semester Grundlagen mit klinischen Inhalten vermittelt und Praxis- und Patientenbezug hergestellt.

Die Lerngruppen sind klein und auch hier wird das Problemorientierte Lernen (POL) großgeschrieben. Auch wissenschaftliches Arbeiten wird unterrichtet, damit einer Karriere in der Forschung einfacher möglich ist. Interessant sind auch die in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Fall­ta­ge, an denen Stu­die­ren­de ih­ren Kom­mi­li­to­nen in­ter­es­san­te kli­ni­sche Fäl­le vor­stel­len.

Eine Besonderheit ist, dass Studierende im klinischen Abschnitt ihre klinische Ausbildung in Krankenhäusern und Unikliniken der Region leisten können.

 

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Weitere Infos auf den Seiten der Uni Bochum

 

Universität zu Köln - Modellstudiengang 

Im Modellstudiengang werden die klassischen medizinischen Fächer gelehrt. Auch in Köln wird viel Wert darauf gelegt, früh mit Patienten und Krankheitsbildern in Kontakt zu kommen. Z.B. wird an Schauspiel-Patienten geübt, und es gibt die Studienbegleitende Patientenbetreuung (StudiPat), die den Umgang zwischen Hausarzt und Patient schulen soll. Dazu wird wissenschaftsorientiert gelehrt und die Studenten haben viele Wahlmöglichkeiten und können so Schwerpunkte im Studium setzen.

Nach den ersten 4 Semestern folgt kein Physikum, sondern die Ärztliche Basisprüfung. Insgesamt gibt es 4 vorklinische Semester und 6 klinische Semester.

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Weitere Infos auf den Seiten der Uni Köln

Ludwigs-Maximilians-Universität München - Medizinisches Curriculum München (MeCuM)

Der medizinische Studiengang an der LMU München nennt sich Medizinisches Curriculum München (MeCuM). Das Studium dauert auch hier 6 Jahre und 3 Monate inklusive Physikum und Hammerexamen.

Eine Besonderheit ist, dass der 1. Studienabschnitt von den Medizinischen Fakultäten der Technischen Universität München (TUM) und der LMU gemeinsam getragen wird. Die Studenten sind somit an beiden Unis immatrikuliert bis zum Physikum. Nach dem Physikum können sich die Studierenden für die LMU oder die TMU entscheiden.

Praxisnähe und Patientenkontakt bereits im 1. Studienabschnitt sind wichtige Ziele des Curriculum, das an das Curriculum der Harvard Medical School angelegt ist.

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Lokalseiten der TU München

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Heinrich Heine Universität Düsseldorf - Modellstudiengang

Das sechsjährige Studium an der Uni Düsseldorf ist sehr interdisziplinär gestaltet und thematisch aufgebaut. Organsysteme und Krankheitsbilder werden in fächerübergreifend aufeinander abgestimmten Unterrichtsveranstaltungen vermittelt. Um Schwerpunkte setzen zu können, gibt es ein Wahlcurriculum, das 10 % des Studiums einnimmt. Auch der Praxis- und Patientenbezug ist bereits in den ersten Semestern sehr groß, was die Studenten optimal auf den Arztberuf vorbereitet. Innerhalb des Task-based Learning erarbeiten die Studenten Patientenfälle.

Das Curriculum ist in Qualifikationsstufen unterteilt. Die erste Qualifikationsstufe (Q1) umfasst die Studienjahre eins bis drei und schließt mit dem Physikum ab. Die zweite Qualifikationsstufe (Q2) umfasst die Studienjahre vier und fünf und schließt mit der Zweiten Ärztlichen Prüfung ab. Die dritte Qualifikationsstufe (Q3) entspricht dem sechsten Studienjahr, also dem PJ und darauf folgt die Dritte Ärztliche Prüfung.

 

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Studienmodelle von Private Medical Schools

Paracelsus Medizinische Universität Nürnberg

Ganz neu in Nürnberg ist die PMU. Sie nimmt pro Jahr 50 Studenten auf, die dann in nur 5 Jahren das Medizinstudium abschließen sollen. Doch wie ist das machbar? Durch einen vollen Stundenplan: Das erste, zweite und dritte Jahr umfasst jeweils 40 Wochen, das vierte und das fünfte Jahr 48 Wochen.

Im fünften Jahr sind 37 Wochen klinische Famulatur vorgesehen. Die Unterrichtstunde dauert 60 Minuten und es 40 Stunden pro Woche. Außerdem ist das Jahr in Trimester und nicht in Semester eingeteilt. Damit bleiben auch nur 4 Wochen Sommerferien.

Das Aufnahmeverfahren ist unabhängig vom Hochschulstart. Es gibt einen schriftlichen Test und ein Interview, in dem die Bewerber überzeugen können.

Auch an der PMU haben die Studenten schon früh Patientenkontakt. Das Bedside Teaching zieht sich durchs gesamte Studium und Problemorientiertes Lernen ist selbstverständlich.

Im dritten Jahr schreiben alle die Amerikanische Zulassungsprüfung zum Arzt - USMLE Step 1. Im vierten Jahr arbeiten die Studenten an einem Forschungsprojekt mit und sollen dann auch eine Publikation veröffentlichen. Zudem können die Studenten Praktika im Ausland machen.

Es gibt Studiengebühren von 13.500 EUR pro Jahr, aber auch zahlreiche Stipendien, die es zu ergattern gilt.

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Universität Witten/Herdecke - Modellstudiengang

Die Uni Witten/Herdecke formuliert folgendes Ziel für den Modellstudiengang Medizin: "Die Ausbildung zu einer Arztpersönlichkeit mit einem breiten Spektrum an theoretisch-wissenschaftlichen Kenntnissen, praktischen Fertigkeiten und Fähigkeiten zum sozialen Engagement."

Ausgewählt werden die Studenten über ein komplexes Auswahlverfahren, das über mehrere Tage geht.

Im Studium werden die Inhalte in kleinen Lerngruppen sehr patienten- und praxisnah vermittelt und es wird ein besonderer Wert auf Problemorientiertes Lernen (POL) und Bedside-Teaching gelegt.

Es gibt kein klassisches Physikum sondern interne Prüfungen wie Modified Essay Question (MEQ)- und die Objective Structured Clinical Examination (OSCE)-Prüfungen. Das zweite und dritte Staatsexamen wird abgelegt. Zur Lernevaluation wird der Progress Test Medizin genutzt.

Bei 10 Semestern Humanmedizin fallen 48.120,00 € Gebühren an, die jedoch sozialverträglich finanziert werden können. Die Uni bietet hier verschiedene Modelle an.

 

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Hier findest du alle Infos auf den Seiten der Uni Witten/Herdecke

Asklepios Medical School Hamburg

Der Asklepios Campus Hamburg ist Teil der angesehenen Medizinischen Fakultät der Semmelweis Universität in Budapest. Die Studenten absolvieren die Vorklinik in Budapest und können sich danach mit ihrem Physikumszeugnis an der Asklepios Medical School bewerben. Pro Semester fallen 7.500 Euro Studiengebühren an.

Studiert wird hier in kleinen Jahrgängen und kleinen Gruppen. Dazu ist der Praxisanteil hoch, es gibt einen engen Chefarztkontakt und eine intensive Betreuung. Den Studienabschluss bildet ein voll äquivalentes, berufsbefähigendes Diplom der Semmelweis Universität, das zur Beantragung der deutschen Approbation berechtigt.

 

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Kassel School of Medicine 

Die Kassel School of Medicine kooperiert mit der University of Southamptom. Der Studiengang ist zweisprachig und nach englischem Muster aufgebaut. Das heißt auch, dass die Studierenden in nur fünf Jahren zum Arzt ausgebildet werden.

Auszeichnen tut den Studiengang die große Praxisnähe, ein innovatives wissenschaftliches Umfeld sowie kleine, effektive Lerngruppen. Zudem gibt es eine Forschungskomponente mit zusätzlichem Abschluss Bachelor of Medical Science. Der Unterricht erfolgt in Kleingruppen und durch das Foundation Year wird der Berufseinstieg erleichtert.

Bewerber müssen ein PDF-Formular ausfüllen und per Mail einsenden. Nach Prüfung der Unterlagen in Hinblick auf die Zugangsvoraussetzungen werden bis zu 100 Bewerber zum Auswahlverfahren eingeladen. Am Auswahltag absolvieren Bewerber ein Interview, eine Gruppenaufgabe sowie eine schriftliche Aufgabe.

Die Studienbeiträge für jedes Studienjahr an der Kassel School of Medicine betragen derzeit 12.000 €. Finanzierungsmodelle werden angeboten.

 

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