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Fach Mikrobiologie
Prüfer Prof. Christian Jassoy
Universität Leipzig
Datum 01.10.2008

Hammerexamen Mikrobiologie

Wie viele Tage hatten Sie Zeit für die Vorbereitung?

40 Tage, 14 Tage vorher Prüfer und 4. Prüfungsfach erfahren (Hauptlernzeit)

Wie haben Sie sich vorbereitet?

Welche Themen wurden abgefragt?

Tag 1:

Nosokomiale Infektionen, Sepsis (Pathogenese), Wundinfektionen (Erreger), Diphterie, Herpes zoster, Scharlach, Angina Tonsillaris, Hepatitis

Tag 2:

Hygiene im Krankenhaus, Impfung für medizinisches Personal, Gastroenteritis, HIV (Therapie), Erreger Respiratorischer Infekte, Pneumonie, Schwangerschaftsinfektionen

Ablauf der Prüfung insgesamt

Die Patientenvorstellung erfolgte 2 Tage vor der eigentlichen Prüfung. Unser Prüfungsvorsitzender (Chirurg) teilte uns die entsprechenden Patienten zu. Es durften alle Akten und Bücher etc. verwendet werden. Dann sollte eine Epikrise geschrieben werden (Anamnese, körperliche Untersuchung, Medikamente, Laborwerte, weitere Untersuchungen, Verlauf, DD, Prognose). Ich gab 10 Seiten Epikrise ab, was sehr umfangreich war. Ich denke eine Kurzfassung ist völlig ausreichend.

Am ersten Prüfungstag waren dann alle 4 Prüfer anwesend. Die Prüfung fand jeweils am Patientenbett statt. Jeder war zwischen 45 min und 60 min am Stück dran. Die Prüfer wechselten sich jeweils ab. Die Fragen waren mehr oder weniger Patienten bezogen (Prüfer lasen vorher kurz Epikrise). Es sollten Untersuchungstechniken demonstriert und beschrieben werden und es wurde zu allen möglichen Erkrankungen des Patienten gefragt. Ich empfand den ersten Tag als sehr anstrengend, weil man die ganze Zeit stehen musste. Außerdem ist es stressig eine Stunde am Stück geprüft zu werden.

Der zweite Tag fand in einem Konferenzraum stand. Die Prüfer wechselten sich jeweils ab. Jeder wurde etwa 15 Minuten pro Fach geprüft. Die Fragen stammten aus allen Themengebieten und deckten die wichtigsten Krankheitsbilder des jeweiligen Fachs ab. Insgesamt waren sie aber wirklich beantwortbar und nicht zu detailliert. Danach erfolgte die Verkündung der Ergebnisse.

Ihr Fazit

Was würden Sie anders machen?

Ruhig bleiben und keine Panik schieben.