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  • Catharina Nitsche
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  • 16.04.2014

Tipps für Erstsemester

Du hast deine Zusage für einen Studienplatz in der Tasche und kannst gar nicht abwarten, dass es endlich losgeht? Hier findest du Tipps für Erstsemester im Medizinstudium in Oldenburg.

Welche Bücher brauche ich?  

In Oldenburg dürfen in bestimmten Prüfungen Bücher benutzt werden. Welche das sind, steht auf einer Bücherliste, die von der Uni ausgegeben wird. Nur diese Büche darfst du in die Prüfung mitnehmen. Du solltest dir allerdings kein E-Book anschaffen, weil nur die Printausgabe in den Prüfungen zulässig ist. Wenn du die Bücher gebraucht kaufen möchtest, solltest du unbedingt auf die Aktualität der Auflage achten.  

Die Bücher am Prüfungstag mitzuschleppen, kann zu einer ganz schöne Tortur werden. Deshalb solltest du dir etwas für den Transport organisieren. Es bietet sich z.B. ein kleiner Rollkoffer oder eine große Tasche an – dein Rücken wird dir dankbar sein. Falls du kein Auto hast, solltest du bei der Wohnungssuche auf eine gute Busanbindung achten. Du kannst die Bücher aber auch mit entsprechenden Taschen auf dem Fahrrad transportieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.  

Für die Prüfungen ist es zulässig, die Bücher mit Klebezetteln zu präparieren, damit man die richtige Seite schneller finden kann. Du solltest dir also kleinen Vorrat an diesen Zettelchen anlegen, am besten in vielen Farben. Beliebt sind auch kleine Zusammenfassungen auf größeren Klebezetteln, die in das passende Kapitel geklebt werden.  

 

Was benötige ich für die Untersuchungskurse?  

Für die Instrumente, die in den U-Kursen benötigt werden, gibt die Universität vor Studienbeginn mit der Bücherliste eine Empfehlung heraus. Es lohnt sich zum Beispiel bei DocCheck (https://www.doccheckshop.de) nach Sets zu suchen. Eventuell lässt sich dabei etwas Geld sparen.  

 

Was sollte ich für die Anatomiepraktika dabei haben?  

Beim Anatomiekurs in Groningen muss jeder Student einen Kittel tragen. Präpbesteck wird nicht benötigt. An diesen Tagen solltest du auf jeden Fall nicht deine Lieblingsschuhe tragen, denn manchmal geht etwas daneben. Neben dem Kittel darf der Anatomieatlas nicht fehlen. Der ist ziemlich schwer, deshalb tun sich viele Studenten zusammen und wechseln sich mit dem Mitbringen ab. Für diejenigen, denen beim Präparieren schwindelig wird, gibt es Wasser auf den Fluren. Gegen den Geruch können Salben helfen, die du dir unter die Nase reibst. Aber keine Sorge: Nach kurzer Zeit hat man sich an den Geruch gewöhnt.  

Da deine Tasche während des Kurses unbeaufsichtigt ist, ist es ratsam ein kleines Vorhängeschloss mitzubringen. Dann kannst du die Gegenstände einschließen, die zu groß für die Kitteltasche sind.

Wer Frittiertes oder Brötchen mittags nicht gerne isst, sollte sich mit einer eigenen Verpflegung gegen Magenknurren in der Mittagspause wappnen.  

Noch ein kleiner Tipp: Stell dein Handy passend für den Aufenthalt im Ausland ein. Sonst zahlst du nachher unnötige hohe Gebühren.    

 

Problemorientiertes Lernen  

In diesem Kurs muss jeder einen Vortrag halten. Dazu benötigst du einen Computer, bzw. besser ein Laptop. Das Programm für die Präsentationen sollte mit Powerpoint kompatibel sein, damit der Vortrag problemlos abgespielt werden kann. Du kannst dir zum Vortragen einen Laptop ausleihen oder deinen eigenen benutzen. Dabei solltest du kurz vorher checken, ob dein eigener sich an den Beamer anschließen lässt, oder ob ein Adapter nötig ist. USB-Sticks zum Austausch von Dateien sind oft hilfreich.

 

Allgemeinarztpraktikum

Schon nach den ersten Wochen beginnt ein Praktikum in einer Praxis. Deshalb solltest du dich zum Studienbeginn mit dem Thema Berufshaftfplichtversicherung auseinandersetzen. Im kostenlosen MEDI-Learn Club kannst du eine in Verbindung mit einer Mitgliedschaft im Hartmannbund oder im Marburger Bund abschließen. http://www.medi-learn.de/club/index.php  

Vor Ort solltest du mit dem Hospitationsarzt klären, welche Art von Kleidung angemessen ist. Es schadet aber nicht, ein paar weiße Poloshirts auf Reserve zu haben. Die ersten beiden Jahrgänge der Uni Oldenburg haben ein T-Shirt mit Logo von der Uni gestellt bekommen und die meisten Studenten haben es in den Praxen tragen dürfen.  

 

Unisport  

Du spielst unglaublich gerne Volleyball oder schaltest am besten beim Tanzen ab? Natürlich gibt es auch in Oldenburg Unisport. Für einige Kurse musst du dich rechtzeitig anmelden. Besonders beliebt ist Tempodrom. Rennen, Trampeln, Hüpfen – eine riesen Gruppe an Studenten folgt den Anweisungen von einem Anleiter. Dieser kostenlose Kurs findet jeden Tag in der Woche statt (19:30 Uhr bis 20:30 Uhr) und eine Anmeldung ist nicht nötig. http://www.uni-oldenburg.de/hochschulsport/sportangebot/  

 

Impfausweis suchen!  

Im ersten Jahr wird jeder Student einem Betriebsarzt zugeteilt. Beim ersten Termin wirst du über Hygiene und Ansteckungsgefahren aufgeklärt, der Impfschutz wird geprüft und jede Frage beantwortet.  

 

Gut zu wissen:  

Oldenburg ist eine Fahrradstadt. Deinen Drahtesel solltest du also nicht zu Hause lassen.  

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