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  • Ines Elsenhans
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  • 28.04.2015

Neuigkeiten zum Medizinertest MedAT in Österreich

Wer in Wien, Graz, Innsbruck oder Linz Medizin studieren möchte, kommt um ihn nicht herum: den Medizinertest MedAT. Hier findest du alle wichtigen News zum Test.

Die Medizinstudienplätze in Österreich sind begehrt: Insgesamt sind es 14.041 Bewerber, dass sind nochmal 1.435 mehr als im Jahr 2014. Wer also einen der Plätze ergattern will, sollte sich gut vorbereiten.

Was gibt’s Neues beim MedAT?

Die prozentuale Verteilung von Basiskenntnistest (BMS) (40%), Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (40%), Textverständnis und Soziales Entscheiden (je 10%) wurde angepasst. Das heißt, dass zum Beispiel die Punktzahl im Textverständnis 10 Prozent vom Gesamtergebnis ausmacht.


Soziales Entscheiden? Jap, der ist auch neu. Dafür ist der Untertest Argumentieren weggefallen. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. Eigentlich klingt es ja etwas unfair, soziale Kompetenzen mit einem Multiple-Choice-Test abprüfen zu wollen, schließlich kann niemand klar unterscheiden, welche Antwort nun unumstößlich die Richtige ist. Um diese Tatsache wieder auszugleichen, wurde das System nach dem die Punkte vergeben werden, in diesem Untertest entsprechend angepasst.


Wie lange es diesen Untertest geben wird, ist nicht bekannt. Der Untertest „Argumentieren“ wurde schließlich auch nur 2014 einmal verwendet und dann wieder „ausgemustert“. Also 2015 heißt es „Sozial Entscheiden“. Eine gute Zusammenfassung mit Infos zum MedAT und Infos wie der neue Untertest aufgebaut ist, findest du unter: www.medgurus.de


Ein Trost, der nicht nur für diesen Untertest gilt: Alle Teilnehmer bekommen genau die gleichen Aufgaben gestellt und werden dabei auch ähnliche Probleme haben. Im Prinzip geht es darum, einen Tick besser zu sein als die Mitbewerber. Von einem schwereren Untertest sollte man sich also nicht zur Verzweiflung bringen lassen. Schließlich braucht man nicht mehr wie in der Schule viele Punkte für eine gute Note, sondern „einfach“ nur ein paar mehr als die Konkurrenten.


Was gibt es sonst noch Neues? Endlich eine gute Nachricht, es wird nämlich weniger Aufgaben geben als 2014 und dadurch wird der Testtag um fast eine Stunde kürzer. Das liegt hauptsächlich daran, dass in den einzelnen Themengebieten, also Biologie, Chemie, Physik und Mathematik des Basiskenntnistests einige Aufgaben gestrichen wurden.


Sollte sich das alles auf die Lernstrategie auswirken? Nein! In den einzelnen Untertests kann man sich mit entsprechender Vorbereitung nämlich richtig steigern. Das funktioniert auch im Bereich der kognitiven Fähigkeiten, obwohl gerade dieser Untertest immer wieder gerne als eine Art „Intelligenztest“ verkauft wird. Also: Wer lernt gewinnt!


Quellen und aktuelle Infos findest du hier:


- http://medgurus.de/infos_zum_medizinertest
- http://www.medizinstudieren.at/der-test/humanmedizin/testinhalt/

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