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  • Paulina Salaske
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  • 13.01.2015

ERASMUS-Bewerbung: So geht's!

Das Physikum frisch in der Tasche, darfst du nun endlich die Klinik unsicher machen. Wenn du willst, auch in anderer Herren Länder – ERASMUS macht’s möglich! Die ERASMUS-Bewerbung kostet zwar nicht ganz so viel Arbeit wie das Physikum, kann aber aufwändiger werden, als zunächst angenommen. Lokalredakteurin Paulina hat wichtige Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung zusammengestellt.

Urwald der Formulare

Auf der Website der Universitätsmedizin findest du unter -> Studium – Erasmus – Outgoings die erste wichtige Information, und zwar die Bewerbungsfrist. Planst du einen ERASMUS-Auslandsaufenthalt, musst du dich schon ca. 1 Jahr / 2 Semester vorher dafür bewerben.

Für deine Bewerbung werden zahlreiche Formulare gefordert, die du unter -> Erasmus – Outgoings – Humanmedizin findest: Unter anderem brauchst du ein Motivationsschreiben, ein Empfehlungsschreiben eines Professors, einen Sprachnachweis aus dem Göttinger ZESS, dein Physikumszeugnis und das sogenannte Learning Agreement. Mit dieser Vielfalt an Arbeitsblättern kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt: der Planung.

 

Link zur ERASMUS-Infoseite der Uni Göttingen

 

Rechtzeitige Planung: Das A und O

Keine andere Tatsache ist so wichtig wie die frühzeitige Planung deines ERASMUS-Aufenthalts. Für deine Vorbereitung ist wichtig zu wissen, dass die ERASMUS-Sprechstunde nur einmal wöchentlich stattfindet: mittwochs von 15.00-16.30 Uhr (über der Sparkasse im Klinikum). In dieser Zeit kannst du dich von den ERAMUS-Verantwortlichen unserer Uni, Herrn Prof. Oppermann und Frau Langsch, beraten lassen.
Bei ihnen erhältst du das Modulhandbuch unserer Uni. In diesem kannst du ablesen, welche Module in welchem Semester stattfinden, welche Module zusammen ein Querschnittsfach ergeben und wie viele ECTS-Punkte man für das jeweilige Fach erhält. Diese Infos helfen dir erheblich bei der Erstellung des Learning Agreements.

Ziel des ECTS-Leistungspunkte-Systems (European Credit Transfer System) ist, dass unsere Studienleistung europaweit vergleichbar und v.a. anrechenbar ist. Sonst müsstest du jeden Kurs, den du an deiner Gastuni besuchst, hier in Göttingen noch einmal belegen!

 

Bewerbung raus! Was nun?

Innerhalb der nächsten vier Wochen wird entschieden, ob du für den Aufenthalt an der Gastuni „nominiert“ wirst und einen ERASMUS-Zuschuss bekommst. Im Regelfall erhältst du ein Zusageschreiben. Das bedeutet für dich: weitere Formalia, auf Deutsch UND in der Sprache deines Wahlorts sowie eine genaue Online-Recherche auf der Website der Gastuni.

 

Recherchearbeit im Netz der Gastuni

Hier zahlt es sich aus, wenn du schon über Kenntnisse in der Sprache deines Wahlorts verfügst. Der Internetauftritt deiner Gastuni kann eine wahre Herausforderung sein. Unbedingt herausfinden solltest du, wann das Semester dort beginnt und endet. Diese Zeiten können von unseren Start- und Endzeiten abweichen. Außerdem solltest du beachten, ob vor Ort vor Semesterbeginn Sprachkurse oder Einführungsphasen angeboten werden. Auch eventuelle Nachschreibtermine sollten in deine Zeitplanung einfließen. Solltest du solche Informationen nicht finden, nimm direkten E-Mail-Kontakt zur Gastuni auf.
Die genaue Angabe des Zeitraums deines Auslandsaufenthalts ist wichtig für die Kalkulation deines ERASMUS-Zuschusses (Stipendium).
Die von dir zusammengestellten Unterlagen werden dann vom Göttinger-ERASMUS-Büro an deine Gastuni weitergeleitet, sodass du im Laufe der nächsten Zeit eine endgültige Zusage erhalten solltest.

 

Inzwischen: Zeit nutzen

Auch über Wohnmöglichkeiten kannst du dich auf der Website der Gastuni informieren. Hier findest du außerdem Erfahrungsberichte von ehemaligen Erasmusstudenten. Es bietet sich auch an, E-Mail-Kontakt zur Gastuni aufzunehmen und Plattformen wie Facebook (Stichwort Gruppen) zu nutzen, um Kontakte mit anderen ERASMUS-Studenten und ausländischen Studenten vor Ort zu knüpfen und hilfreiche Infos einzuholen.
Dann kann ja gar nichts mehr schiefgehen!

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