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  • Text und Fotos: Patricia Paul
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  • 07.09.2011

Studienbeginn in Budapest

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Studienplatz in Budapest! In den nächsten Wochen wird sich vieles ändern und neu sein. Die oberste Priorität hat natürlich das Medizinstudium, jedoch sollte das Kennenlernen Budapests auch einen wichtigen Platz auf der Prioritätenliste erhalten.

Budapest hat eine Fläche von etwa 525 Quadratkilometer und etwa 1.8 Millionen Einwohner. Bezahlt wird in Forint, wobei die Wechselkurse von Tag zu Tag sehr schwanken. Als Faustregel und zum besseren Umrechnen für ausländische Studenten gilt: 1000 Forint entsprechen ungefähr 4 Euro. Am Anfang ist es sehr ungewohnt, so viele Geldscheine im Portemonnaie zu haben. 10.000 Forint klingen nach sehr viel Geld, jedoch sind es umgerechnet nur etwa 40 Euro.

 

Ausflugsmöglichkeiten

Als Großstadt und zugleich Hauptstadt Ungarns hat Budapest für jeden etwas zu bieten. Von Denkmälern über Museen bis hin zu Thermalbädern ist alles vertreten.

 

Thermalbäder

Es gibt sehr viele schöne Thermalbäder: Lohnenswert sind auf alle Fälle Besuche im Szechenyi-Thermalbad, das sich teils im Freien, teils im Gebäude befindet. Berühmt ist dieses Bad für seine Schachspieler, die zu jeder Jahreszeit im 38 °C beheizten Außenbecken sitzen und spielen.

Ein weiteres schönes Bad ist das Gellért-Bad, im Sezessionsstil erbaut. Dieses ist an das berühmte Gellért-Hotel angegliedert auf der Buda-Seite.
Das Rudas-Bad bietet alle zwei Wochen für Feierlustige eine Disco mitten in der Therme. Partystimmung ist garantiert.

 

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist der Heldenplatz, in dessen Mitte eine Statue steht, die vom Aufbau her an die Siegessäule erinnert. Auf diese Weise werden beim ein- oder anderen heimatliche Gefühle geweckt.

Die St. Stephan-Basilika ist ein weiteres Wahrzeichen Budapests. Schon von Weitem zu sehen, überragt sie die angrenzenden Häuser. Abends wird sie in ein warmes Licht getaucht.

 

St. Stephan-Basilika

 

Das Parlament ist nur unweit von der St. Stephan-Basilika entfernt. Für europäische Touristen werden mehrmals in der Woche kostenlose Führungen in der jeweiligen Landessprache angeboten. Hier kann man die Insignien der früheren ungarischen Herrscher sehen.

 

Budapester Parlament

Budapester Parlament

Die Oper lohnt sich auch für einen Besuch. Führungen werden zweimal täglich in verschiedenen Sprachen angeboten. Ein geringes Eintrittsgeld ist zu zahlen. Die Oper wurde 1884 im Neorenaissance-Stil fertig gestellt mit der Auflage, dass sie kleiner zu sein habe, als das österreichische Opernhaus.

 

Oper in Budapest

 

Einen "Pflichtbesuch" sollte für jeden Semmelweis-Studenten das Semmelweis-Museum für Medizingeschichte darstellen. Auf den Namensvetter unserer Universität wird in diesem Museum geschichtlich besonders eingegangen.

Interessante, wechselnde Ausstellungen gibt es mehrmals im Jahr im Museum der Bildenden Künste.

Den richtigen Ort, um sich sportlich betätigen zu können und gleichzeitig die Natur genießen zu können, bietet die Margareten-Insel. Dies ist eine kleine, von der Donau umgebene Insel, die von der Árpád-Hid und der Margit-Hid aus erreichbar ist.

 

Bars und Clubs

Budapest bietet als Großstadt unzählige Möglichkeiten, um abends oder nachts mit Freunden feiern zu gehen.
Besonders erwähnt seien hier das "Instant", eine Bar im sechsten Bezirk, nur unweit von der Oper entfernt. Es bietet Platz auf zwei Etagen mit vielen Sitzmöglichkeiten.

Das "Ötkert", eine weitere "In"-Bar, bietet ebenfalls eine schöne Kulisse zum Feiern.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Szene-Bars in Budapest, die Euch die höheren Semester gerne zeigen, wenn ihr sie darauf ansprecht.

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