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  • Bericht
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  • Manja Wölter
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  • 17.09.2013

Praktisches Jahr am UniversitätsSpital Zürich (USZ)

Viele Studenten und auch Ärzte zieht es während oder nach dem Studium für einen Auslandsaufenthalt in die Schweiz, um das dortige medizinische System und die Arbeitsbedingungen kennenzulernen. Aufgrund des besonders guten Rufes der Inneren Medizin in der Schweiz, hat Manja Wölter sich dazu entschieden, zwei Monate am UniversitätsSpital Zürich zu arbeiten.

Altstadt in Zürich - Foto: M. Wölter

Organisation

Die Bewerbung für diesen Teil des Praktischen Jahres habe ich durch die große Nachfrage an Studenten bereits eineinhalb Jahre im Voraus geschrieben. So habe ich mich im Dezember 2011 für eine Stelle als Unterassistentin am UniverstitätsSpital Zürich beworben. Dazu waren ein Bewerbungsschreiben (mit Angabe des genauen Zeitraums), ein Lebenslauf mit Fotografie, eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung sowie eine Übersicht zu den bisher erbrachten Leistungsnachweisen notwendig. Dies habe ich in elektronischer Form an unterassistenz.medizin@usz.ch geschickt und kurz danach eine Zusage für die Stelle bekommen. Mit der schriftlichen Zusage ist gleich ein verbindlicher Anmeldebogen mitgeschickt worden, den ich ausgefüllt zurückgesendet habe. Auf diesem Bogen konnte ich einen Rotationswunsch angeben, welcher bei der Dienstplaneinteilung berücksichtigt wurde. Ich habe mich für die Pneumologie entschieden und konnte dann drei Wochen im pneumologischen Ambulatorium arbeiten.

Zusammen mit dem Anmeldebogen habe ich ein Passfoto und eine Bescheinigung meiner Heimuniversität zugesendet, dass mein Aufenthalt an USZ einer Teilleistung für das Praktische Jahr entspricht. Der Eingang der Unterlagen wurde mir per E- Mail bestätigt. Zudem wurde ich darauf hingewiesen, dass das Anmieten einer Wohnung beim Kundendienst des USZ möglich sei. Etwa 3 Monate vor Praktikumsbeginn kann man sich ein Zimmer/Studio reservieren lassen. Die Monatsmiete dieser Unterkünfte beträgt je nach Komfort zwischen 450 und 1090 CHF (ca. 360 - 880 Euro). Bei der Reservierung einer Wohnung kann man zwei Präferenzen angeben, allerdings erfolgt die Vergabe des Zimmers erst etwa zwei Wochen vor Mietbeginn und ist nach Zuteilung nicht mehr verhandelbar. Pro 20 Arbeitstage stehen jedem Unterassistenten 1,5 Urlaubstage zu, welche nicht als Fehltage auf dem PJ- Zeugnis vermerkt werden. Wenn ihr euren Urlaub gerne an bestimmten Tagen nehmen wollt, solltet ihr euch 3 Monate vor Praktikumsbeginn im Sekretariat melden, damit diese bei der Erstellung des Dienstplanes berücksichtigt werden können. Schließlich galt es nur noch eine Auslandskrankenversicherung für den Zeitraum des PJs abzuschließen und los ging es.

 

Warum gerade das UniversitätsSpital Zürich?

Das Universitätsspital Zürich ist eines der größten Krankenhäuser der Schweiz. Mit seinen vierzig Kliniken und Instituten garantiert es eine umfassende, medizinisch breit abgestützte und qualitativ hochstehende Betreuung seiner Patienten. Als Universitätsklinikum ist es der Universität Zürich angegliedert und vereint die Behandlung von jährlich rund 150.000 Patienten mit Forschung und Lehre. Insgesamt beschäftigt das USZ 6200 Mitarbeitende. Zur medizinischen Grundversorgung gehört das Grundangebot aller medizinischen Dienstleistungen unter einem Dach, das während 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht. Die intensive Forschungs- und Lehrtätigkeit am Universitätsspital Zürich ist international renommiert und trägt maßgeblich zur modernen Medizin bei. Nicht nur aufgrund dessen habe ich mich bewusst für die Schweiz als Land entschlossen. Der Bereich der Inneren Medizin fokussiert seine diagnostischen und therapeutischen Tätigkeiten auf die Behandlung von Patienten mit komplexen, oft unklaren Krankheitssymptomen. Dieser Medizinbereich betreut jährlich rund 4000 stationäre und 40000 ambulante Patientinnen und Patienten. Die akademische Ausbildung in diesem Fachbereich ist bekannt dafür, dass die Studenten aktiv in die Patientenbetreuung miteinbezogen werden, was durch viele PJler auf Internetseiten bestätigt wurde und mich schließlich überzeugt und für mein Vorhaben bestärkt hat.

 

Anreise und die ersten Tage in Zürich

Mit Vorfreude auf das Tertial in der Schweiz bin ich am Wochenende vor der ersten Praktikumswoche mit dem Zug nach Zürich gereist. Im Kundenzentrum des USZ konnte ich problemlos am Sonntagabend meinen Schlüssel für mein Zimmer abholen und anschließend beziehen. Am Montagmorgen wurden alle neuen Unterassistenten um 8:00 Uhr von Dr. Lorenzo Käser, Leitender Koordinator der Medizinischen Lehre in der Abteilung für Innere Medizin, begrüßt und über die Abläufe und Organisatorisches zu den Dienstplänen, eventueller Krankheit, den Mietwohnungen des Kundendienstes etc. informiert. Nachdem wir alle Informationsblätter durchgegangen sind, der Arbeitsvertrag und die Schweigepflichtserklärung unterschrieben waren, konnten alle Fragen gestellt werden. Im Anschluss an dieses Treffen gingen wir Unterassistenten gemeinsam zum Kundendienst, wo wir unser Namensschild bekommen und die Miete gezahlt haben. Dann ging es zur Kleiderkammer, welche sowohl Kittel, Hose und T- Shirt zur Verfügung stellt. Als diese Gänge erledigt waren, sind wir auf die uns zugeteilten Stationen gegangen und das PJ konnte losgehen!

Schließlich galt es noch während der ersten Woche in Zürich ein Schweizer Postkonto zu eröffnen, damit der monatliche Lohn von 933,55 CHF (etwa 750 Euro) überwiesen werden konnte. Dieser wird immer zum 25. eines Monats überwiesen, sodass man für die erste Monatsmiete noch nicht mit dem Gehalt in der Schweiz rechnen kann. Für die Eröffnung eines Kontos benötigt ihr eine Meldebescheinung eurer Heimatstadt, die es sich lohnt bereits im Vorfeld zu organisieren, damit euch in der Schweiz dann weitere Schwierigkeiten erspart bleiben. Je nach Kreis, in welchem ihr wohnt, und eurer gesamten Aufenthaltsdauer in der Schweiz, müsst ihr euren Wohnsitz in der Schweiz anmelden. Dazu solltet ihr euch innerhalb der ersten 10 Tage eures Schweizaufenthaltes im zugehörigen Kreisbüro melden. Im Vorfeld lohnt sich ein Anruf im Kreisbüro, denn möglicherweise bleibt euch ein Besuch erspart. Damit sind dann die bürokratischen Wege erledigt und ihr könnt die Schweiz vollkommen genießen! Ich habe mich schnell dort wohlgefühlt, denn die Menschen sind sehr nett und hilfsbereit. Es herrscht sowohl in der Klinik als auch im täglichen Leben ein freundlicher Umgangston, auch wenn man sich zunächst erst an das Schweizerdeutsch gewöhnen muss.

Studentenwohnheim "Die Platte" in Zürich - Foto: M. Wölter

 

Weiterer Studienablauf

Für meinen zweimonatigen Aufenthalt am UniversitätsSpital Zürich wurde ich entsprechend des Dienstplanes für drei verschiedene Stationen eingeteilt: vier Wochen infektiologische Bettenstation, eine Woche Notfall-Klinikdienst und drei Wochen pneumologisches Ambulatorium. Generell ist zu erwähnen, dass ein Unterassistent eine eingeplante Arbeitskraft ist, entsprechende Aufgaben bekommt und Teil des Teams ist. Dies ist sehr angenehm, da man direkt in den Klinikalltag miteinbezogen wird und dadurch auf Augenhöhe mit den Ärzten arbeitet. Sehr hilfreich ist zudem, dass für jeden Unterassistent ein Computerarbeitsplatz vorgesehen ist. Jeder Student bekommt einen Zugang zur KISIM (Klinikinformationssystem)-Datenbank, in der alle Patientendaten gesammelt werden. Dies ermöglicht einen guten Überblick über die jeweilige Patientengeschichte und ein effektives Arbeiten. Denn häufig ist es die Aufgabe des Unterassistenten, Dokumentationsblätter anzulegen, Verlaufsberichte und Entlassungsbriefe zu schreiben. Durch den eigenen Arbeitsplatz kann dies in Ruhe und ungestört erfolgen. Allgemein ist der Klinikalltag als Unterassistent im Gegensatz zu vielen Kliniken in Deutschland sehr lehrreich. Ich erlebte ein angenehmes Arbeitsklima zwischen den ärztlichen Hierarchien. Der Einbezug in das Ärzteteam wurde nicht zuletzt durch das gemeinsame Mittagessen im Personalrestaurant deutlich. Täglich war ein Mittagessen möglich, entweder in der Caféteria oder dem Personalrestaurant. Preislich liegen die Hauptmahlzeiten zwischen 9 und 12 CHF, wobei es auch kleine Gerichte und Snacks für weniger Geld gibt. Sehr zu empfehlen ist die hausgemachte Glacé, die täglich in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wird.

 

Infektiologische Bettenstation

Ich habe für vier Wochen auf der Bettenstation SÜD C gearbeitet, auf der allgemeininternistische und infektiologische Patienten stationär betreut wurden. Bei der Arbeit wurde ich einem Assistenzarzt zugeteilt, welcher v.a. die infektiologischen Fälle behandelte. Dies waren im Schnitt etwa 6 bis 10 Patienten. Der Kliniktag startete um 8:00 Uhr morgens im Arztzimmer. Bis neun Uhr konnten die Patientendaten gesichtet und evtl. noch zu erledigende Aufgaben, wie Patientenbriefe schreiben, abgearbeitet werden. Wenn es am Vortag Neuzugänge gab, wurden diese in der Frühbesprechung der Inneren Medizin um 9:00 Uhr morgens vorgestellt. Diese Aufgabe wurde häufig von den Unterassistenten übernommen. Bei diesem Treffen erfolgte gleichzeitig der Röntgenrapport, wobei die Ergebnisse der bildgebenden Verfahren von den Radiologen erläutert wurden. Am Ende der Frühbesprechung wurde nahezu täglich ein Kurzvortrag (ca. fünf bis zehn Minuten) mit Patientenvorstellung und Infos zum dazugehörigen Krankheitsbild gehalten. Dieser ist auch unter dem Namen „Racer“ bekannt, da es ein kleines Auto gibt, welcher nach dem Vortrag von dem Redner über den Tisch gefahren wurde.  Die Person, bei welcher der „Racer“ zum Stehen kam, musste dann den nächsten Vortrag halten.

Nach dieser Besprechung gingen alle Mitarbeiter gemeinsam für eine Kaffeepause in die Cafeteria. Dort war es möglich, mit anderen Unterassistenten und Ärzten ins Gespräch zu kommen. Um 10:00 Uhr begann die Visite auf der Station. Durch die kontinuierliche Mitarbeit konnte ich die Krankheitsgeschichte der Patienten gut verfolgen und viel lernen. Täglich erfolgte eine Visite mit dem Assistenzarzt, dienstags zusätzlich mit dem zuständigen Oberarzt und donnerstags auch mit dem Abteilungschef. Im klinischen Alltag hatte ich die Aufgabe die Patienten aufzunehmen (Anamnese, klinische Untersuchung) und entsprechend ein Dokumentationsblatt anzufertigen. Nach der täglichen Visite habe ich für jeden Patienten eine Verlaufsnotiz geschrieben (SOAP-Notizen) und die anfallenden Aufgaben erledigt. Dies waren z.B. Abstriche, arterielle und venöse Blutgasanalysen, Ultraschalluntersuchungen sowie die Anordnung von bildgebenden Untersuchungen oder Medikamenten. Dabei war es stets möglich meine Ergebnisse, Anregungen und Fragen mit dem Assistenzarzt zu besprechen.

Täglich gab es ein bis zwei Oberarztrücksprachen, wo auch Fragen gestellt werden konnten und Unklarheiten besprochen wurden. Im Stationsalltag sind natürlich auch kleine, nicht rein medizinische, Aufgaben zu erledigen, die aber auch zum Klinikalltag dazugehören und in wenigen Jahren von uns selbst als Assistenzarzt zu erledigen sind. So war es z.T. auch Aufgabe der Unterassistenten Hausärzte anzurufen, Konsile zu faxen, Berichte einzuscannen oder Austrittsberichte aus anderen Kliniken anzufordern. Allerdings wurde darauf geachtet, dass dies nicht eine reine Unterassistentenaufgabe wurde, sodass dies gleichermaßen von allen Mitarbeitern erledigt wurde. Schließlich wurden mir selbst Patienten zugeteilt, welchen ich dann zusammen mit dem Oberarzt betreuen durfte. Arbeitsschluss war meist zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr, so dass es möglich war auch am Nachmittag oder Abend die Stadt kennen zu lernen. Zudem fanden nahezu täglich um die Mittagszeit Fortbildungen für Ärzte statt. Diese waren von den verschiedenen Abteilungen organisiert und eine Teilnahme ist sehr zu empfehlen und bis auf wenige Ausnahmen auch immer möglich. Bei einigen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der wöchentlichen Vorlesung durch die Intensivmediziner am Montag, gab es sogar ein Buffet mit belegten Brötchen und Kuchen.

 

Notfallstation

Für fünf Tage wurde ich der Notfall-Klinikrotation zugeteilt. Der Arbeitsbeginn war um 16:00 Uhr und Schluss um 23:00 Uhr. Diese Rotation ist vom klassischen Notfallpraktikum abzugrenzen, da der zugeordnete Arzt nicht für die Aufnahmen in der Notaufnahme verantwortlich ist, sondern alle Notfälle betreut, welche auf den Stationen der Inneren Medizin eintreten. Dies umfasst auch alle Fragen der Stationsschwestern, die dann meist telefonisch beantwortet werden. Wirklich interessant ist der Schockraumdienst, der dem Notfallkliniker und damit auch dem zugeordneten Unterassistenten vorbehalten ist. Dort erlebt man ein breites Spektrum an akuten Erkrankungen und kann das Management durch die verschiedenen Disziplinen gut verfolgen. Insgesamt sind die Aufgaben des Unterassistenten begrenzt. Es können kleinere Prozeduren wie EKG schreiben oder arterielle Blutgasanalysen übernommen werden. Dennoch bieten insbesondere die Schockraumeinsätze die Möglichkeit einen Einblick in die Akutmedizin zu bekommen, was für mich eine gute Erfahrung war.

 

Pneumologisches Ambulatorium  

Der ärztliche Alltag im pneumologischen Ambulatorium begann um 8:00 Uhr morgens. Montags und donnerstags startete der Tag mit einer Frühbesprechung, an der alle Ärzte, die in der Abteilung für Pneumologie, sowohl in der Ambulanz als auch auf der Station arbeiten, teilnahmen. Als Unterassistent kann man in der pneumologischen Sprechstunde sowohl den ärztlichen Alltag mit Patientenbesuchen miterleben, als auch selbst die Lungenfunktionsdiagnostik durchführen. Ein Großteil der Patienten litt an nächtlichen Schlafpausen, Müdigkeit am Tag und Kopfschmerzen am Morgen, sodass eng mit dem Schlaflabor zusammen gearbeitet wurde. Oftmals war eine arterielle Blutgasanalyse notwendig, welche Aufgabe des Unterassistenten war. Sofern man das Ergebnis der Blutgasanalyse hatte, beurteilte man dieses zunächst selbst und besprach es dann mit dem zuständigen Arzt.

Gelegentlich gab es Interventionen, wie Pleurapunktionen und Bronchoskopien, bei denen man zusehen und ggf. sogar assistieren konnte. Darüber hinaus gab es zwei Räume bzw. Arbeitsplätze für die Lungenfunktionsdiagnostik. Nach einer Einarbeitungsphase von etwa zwei Tagen hat man schließlich sogar einen eigenen Plan mit Patienten bekommen, die eine Spirometrie, CO-Diffusionsmessung oder NO-Messung benötigten, den man dann abarbeitet. Patienten mit Verdacht auf Schlafapnoesyndrom benötigen zudem eine Blutentnahme und einen entsprechenden Fragebogen, was ebenfalls Aufgabe des Unterassistenten ist. Abgesehen von den venösen Blutentnahmen im pneumologischen Ambulatorium, werden diese stets vom Pflegepersonal unternommen, was eine deutliche Entlastung für das ärztliche Personal darstellt und damit diese für Deutschland typische Studentenaufgabe nicht anfällt. Meistens sind im pneumologischen Ambulatorium zwei Studenten eingeteilt, sodass nach Einarbeitung in die Lungenfunktionsdiagnostik die Patienten aufgeteilt werden können, so dass ein Student jeweils die Patienten am Vormittag oder Nachmittag übernommen hat und in der verbleibenden Zeit zu den Interventionen gegangen ist oder aber mit in die Sprechstunde.

Insgesamt war das Teaching sehr gut und der Lerneffekt groß. Denn sobald Zeit war, wurden pneumologische Themen gemeinsam besprochen. Es wurde auf alle Fragen eingegangen und verständlich erklärt. Eine sehr empfehlenswerte Rotation! Schließlich habe ich bei meinen Rotationen ein breites Spektrum der Inneren Medizin kennengelernt und viel gelernt.

 

Freizeit

Zürich bietet eine Bandbreite an Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Für den Einstieg und die erste Orientierung sind eine Stadtführung und eine Fahrt auf dem Zürichsee zu empfehlen. Um eine schöne Aussicht auf die Stadt zu genießen und einen Ausflug zu unternehmen, lohnt sich eine Wanderung auf den Hausberg, den Ütliberg. Oben angekommen gibt es ein Restaurant, welches für eine Verschnaufpause gut geeignet ist. Möchte man sich den Weg auf- oder abwärts ersparen, gibt es auch die Möglichkeit mit einer Schmalspurbahn, die an den Hauptbahnhof angebunden ist, zu fahren. Die Bahnhofsstraße in Zürich lädt mit Geschäften aller Preiskategorien zum Shopping ein. Da diese allerdings zu den drei teuersten Einkaufsstraßen der Welt gehört, ist das Preisniveau im Vergleich zu Deutschland deutlich angehoben. Dennoch lohnt es sich für einen Bummel! An nahezu jedem Wochenende bietet die Stadt Zürich eine Großveranstaltung, wie beispielsweise das „ZüriFäscht“ oder dem IronMan. Ein paar studentische Geheimtipps sind Tretbootfahren auf dem Zürichsee, Eisessen bei Mövenpick am Bellvueplatz und nicht zu vergessen die Treffen der Unterassistenten auf der „Platte“. Die Platte ist eines der Personalwohnheime des USZ, welches eine Dachterrasse hat und einen super Blick auf Zürich bietet.

 

Fazit

Alles in allem war mein Aufenthalt in der Schweiz eine sehr gute Erfahrung, die mich gestärkt und viel gelehrt hat. Ich habe das Land, die Leute und vor allem das Arbeiten als Mediziner lieben gelernt. Zudem habe ich ein anderes medizinisches System mit eigenen Krankenhausstrukturen und –abläufen kennen gelernt, mich neuen Herausforderungen gestellt und kann jeden Medizinstudenten nur ermutigen, auch einen Teil des Praktischen Jahres in der Schweiz zu verbringen.  Ich wünsche euch tolle Erfahrungen, sowohl für euch persönlich als auch beruflich! Ich bin mir sicher, es wird euch mindestens so gut gefallen, wie mir!

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