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DOI 10.1055/s-00000115

Suchttherapie

In dieser Ausgabe:

Rückblick auf den Kooperationstag Sucht NRW am 01.10.2025 in Bochum

Am 1. Oktober 2025 fand im O-Werk Bochum der 12. Kooperationstag Sucht NRW statt – und er traf offensichtlich den Nerv der Zeit: Die Veranstaltung war mit rund 200 Teilnehmenden ausgebucht. Unter dem Leitthema „Diversität in der Suchthilfe: Wege zu einer vielfältigen Unterstützungskultur“ kamen Fachkräfte aus Suchthilfe, Prävention, Beratung und Behandlung sowie der Suchtselbsthilfe zusammen, um über die Herausforderungen und Chancen einer diversitätssensiblen Suchthilfe zu diskutieren.

Im Mittel...

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Cannabiskonsum und Psychose – Dopamin als Bindeglied

Obwohl Daten darauf hinweisen, dass Personen mit einer Cannabiskonsumstörung ein erhöhtes Risiko für Psychosen haben und dass der Neurotransmitter Dopamin eine Rolle bei Psychosen spielt, ist der kausale Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Psychose bisher ungeklärt.

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Spezifische Schulung, Einstellung und Erwartungen vor der Cannabislegalisierung

Die Einstellungen, Kenntnisse und Erwartungen der Fachkräfte der Suchthilfe an eine Cannabisregulierung sind zentrale Einflussfaktoren für eine diversitätssensible, evidenzbasierte Versorgung von Menschen mit unterschiedlichen Ausprägungen und Formen von cannabisbezogenen Problemlagen. Die vorliegende Arbeit erhob entsprechende Daten aus unterschiedlichen Handlungsfeldern.

Nach einer prä-Studie mit 10 Expert_inneninterviews, wurde eine anonyme Online-Umfrage im Dezember 2022 unter n=330 in NRW tä...

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Stationsäquivalente Behandlung suchterkrankter Kinder und Jugendlicher. Eine qualitative Untersuchung

Ziel der Studie Die stationsäquivalente Behandlung etabliert sich zunehmend als aufsuchende Be-handlungsform psychiatrischer Kliniken. In der vorliegenden Untersuchung soll die Frage beantwortet werden, wie Fachkräfte die praktische Umsetzbarkeit bei Suchterkrankten im kinder- und jugendpsychiatrischen Setting einschätzen.

Methodik Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde anhand eines qualitativen Forschungsdesigns evaluiert, inwieweit sich die stationsäquivalente Behandlung mit den Mindestmerk...

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„Wenn es niemanden kümmert, rutschst du schnell in die Abhängigkeit“ – Eine qualitative Studie mit Geflüchteten in suchttherapeutischer Behandlung

Geflüchtete Menschen haben ein höheres Risiko für Substanzkonsum. Risikofaktoren umfassen traumatische Erfahrungen und Belastungen durch Migration. Unser Verständnis von Substanzkonsum als soziokulturell geprägter Erfahrung ist noch immer begrenzt. Diese Studie zielt darauf ab, die kulturelle Dimension von Substanzkonsum in der Wahrnehmung arabischsprachiger Geflüchteter in Berlin zu explorieren.

In einem qualitativen Ansatz wurden zwischen 2020 und 2021 Tiefen- und teilstrukturierte Interviews m...

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Geschlechterinformierte Psychopharmakotherapie von Alkoholabhängigkeit: Status Quo und Perspektive

Trotz der etablierten Geschlechterunterschiede bei Alkoholabhängigkeit sind geschlechterangepasste Therapien im Praxisalltag äußerst selten verfügbar. Solche Strategien haben jedoch das Potenzial, die Wirksamkeit der Psychopharmakotherapie zu verbessern. Diese Übersichtsarbeit soll einen Überblick zum aktuellen Wissensstand geben.

Die Arbeit stützt sich auf eine erweiterte Literaturrecherche inklusive Backward- und Forward-Suche ausgehend von zwei publizierten unsystematischen Reviews (McKee et a...

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