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DOI 10.1055/s-00000082

Sprache · Stimme · Gehör

In dieser Ausgabe:

Was spricht für oder gegen NPO bei Dysphagie zur Prävention von Aspirationspneumonien?

die multifaktorielle Entstehung der Aspirationspneumonie zu nennen und einzuordnen

evidenzbasierte Argumente für und gegen eine NPO(„Nil per os“)-Anordnung bei Dysphagie zu beschreiben

die Bedeutung von Speichelaspiration und oraler Keimbesiedlung für die Pneumonieentwicklung zu verstehen

die Auswirkungen von NPO auf Neuroplastizität und Schluckfunktion zu erläutern

Die verfügbare Evidenz zeigt keinen belastbaren Nachweis, dass eine generelle NPO-Anordnung (nil per os, ‚nichts durch den Mund‘ also k...

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Genetisch bedingte Entwicklungsstörungen des Intellekts mit Sprachstörung

IDDILF ist eine seltene autosomal-dominante Entwicklungsstörung, die durch pathogene Varianten im DDX6-Gen verursacht wird. Das klinische Spektrum ist heterogen und umfasst neurologische, kardiale, urogenitale und skelettale Anomalien. Die Vielfalt der Symptome spiegelt die zentrale Rolle von DDX6 bei der posttranskriptionellen Genregulation wider und unterstreicht die Notwendigkeit weiterer funktioneller Forschung.

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Konfidenz- oder Vertrauensintervall

In einer Studie wird durch Überprüfung einer vorab formulierten Nullhypothese (besagt z. B.: es gibt keinen Effekt/Unterschied/Zusammenhang) festgestellt, ob Ergebnisdaten aus einer Stichprobe statistisch signifikant sind oder ob das Ergebnis auch zufällig auftreten könnte. Dafür gilt p (probability) als entscheidender statistischer Kennwert. Je kleiner der p-Wert, desto unwahrscheinlicher ist das zufallsbedingte Ergebnis unter der Nullhypothese. Ist der p-Wert kleiner als das festgelegte Signifikanzniveau (i. d. R.: 0.05 bzw. 5 % oder 0.01 bzw. 1 %), wird die Nullhypothese verworfen und die Alternativhypothese angenommen.

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Komorbidität von Lese-Rechtschreibstörung und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

Die Komorbidität von Lese-Rechtschreibstörung (LRS) und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist ein häufiges klinisches Phänomen. Betroffene Kinder weisen im Vergleich zu solchen mit Einzeldiagnosen deutlich ausgeprägtere Lernrückstände, intensivere emotionale Belastungen und komplexere neurobiologische Auffälligkeiten auf. Wenn Diagnostik und Therapie isoliert an einer der beiden Störungen ansetzen, bleiben Synergieeffekte ungenutzt und die Versorgung ist unzureichend.

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Langzeitfolgen von Lernschwierigkeiten für Bildungsverlauf und Wohlbefinden

Der Erwerb von Lesen, Schreiben und Rechnen ist entscheidend für schulischen und beruflichen Erfolg sowie die gesellschaftliche Teilhabe. Viele Kinder mit unbeeinträchtigter Intelligenz haben dabei jedoch hartnäckige Probleme. Die langfristigen Auswirkungen von im Grundschulalter diagnostizierten Lernschwierigkeiten auf Bildungslaufbahn und psychisches Wohlbefinden im jungen Erwachsenenalter wurden mithilfe einer Befragung untersucht.

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Mehr Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz bei Lese-Rechtschreib- und Rechenstörung

Seit 2012 tätig als Lehrerin für Mathematik (ausgebildete Bauingenieurin), seit 2014 ehrenamtlich tätig beim Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.; seit 2018 Bundesvorsitzende BVL

Sie sind Mutter von drei Söhnen mit Legasthenie. Wie ging es Ihnen in der Anfangszeit?

Die ersten Anzeichen zeigten sich bereits in den ersten Monaten nach der Einschulung, als es mit dem Lesenlernen bei meinem ältesten Sohn überhaupt nicht funktionierte. Unsere Verzweiflung war groß, weil das Lesenüben mit Kon...

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Viel hilft viel – oder sind weniger Tabletten mehr?

Ein Arztbesuch gipfelt häufig in der Ausstellung eines Rezepts für ein neues Medikament. Auf dieser neuen Medikation ruht dann die Hoffnung, dass sich damit die aktuellen Krankheitserscheinungen bessern mögen. Diese „neue Tablette“ kommt häufig zu den bestehenden hinzu. Aber wie viele Medikamente sind eigentlich ratsam?

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Einsatz ikonischer Gesten in der Phonologietherapie – Ergebnisse kontrollierter Einzelfallexperimente im Multiple Baseline Design

In der logopädischen Praxis werden viele Kinder mit phonologischen Verzögerungen und Störungen vorstellig, für die eine optimale und effektive Therapie angestrebt wird. Studien belegen eine Verbesserung lexikalischer Kompetenzen durch den Einsatz (ikonischer) Gesten bzw. Gebärden. Die Nutzung solcher Gesten in der phonologischen Therapie wurde bislang noch nicht untersucht, könnte jedoch auch hier zu einer Erleichterung des Lernprozesses beitragen. Im Multiple Baseline Design über Personen, in d...

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