Demenz: Was kann der Radiologe sagen?

Aufgrund der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft wird die Demenz zukünftig auch den Radiologen „beschäftigen“.

 5% der über 65-Jährigen und 20% der über 80-Jährigen sind dement, und die Demenz ist mittlerweile nach Krebs und kardiovaskulären Erkrankungen die dritthäufigste Todesursache in westlichen Industrienationen. Die Demenz ist zunächst ein klinisches Syndrom, bestehend aus einer erworbenen Gedächtnisstörung und Denkstörung, die zu einer Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung führt und mehr als 6 Monate anhält. Ausgeschlossen werden müssen nach ICD-10 eine Bewusstseinstrübung (Cave: Delir oder Durchgangssyndrom) und eine depressive Störung. Eine mögliche Vorstufe ist das sog. MCI, das einen krankhaften Zustand bei älteren Menschen mit subjektiv und objektiv über das durchschnittliche Ausmaß hinausgehenden Gedächtnisstörungen beschreibt, ohne dass dadurch die alltäglichen Aktivitäten wesentlich beeinträchtigt werden. Bildgebung. Die Rolle der Bildgebung bestand lange Zeit darin, sog. sekundäre Ursachen einer Demenz wie Tumor, Hydrozephalus, Abszess und andere auszuschließen. Mittlerweile leistet die Bildgebung jedoch mehr: Relevante, allerdings häufig nicht behandelbare Erkrankungen, werden mithilfe der Bildgebung klassifiziert oder aufgrund der Bildgebung neu benannt. Die Bildgebung wird eingesetzt, um den Verlauf von Erkrankungen pathophysiologisch zu verstehen, zu verfolgen und sogar, um zu prognostizieren, ob z. B. MCI-Patienten einmal einen Morbus Alzheimer entwickeln werden. Solche Entwicklungen stellen den Radiologen vor Herausforderungen, in denen er nicht nur mit automatisierten Volumetrieverfahren konkurriert, sondern auch den individuellen Befund mit einem Normalbefund korrelieren muss, in den das Alter des Patienten als wichtigste Kovariable eingeht. 

Lesen Sie jetzt den umfassenden Fortbildungsbeitrag von H. Urbach, S. Flacke, H. J. Huppertz zum Thema: „Demenz: Was kann der Radiologe sagen?“ aus der Neuroradiologie Scan 2/2012. Den Link zum Beitrag sowie die Möglichkeit zum Download erhalten Sie unten.

Zum Fortbildungsbeitrag "Demenz: Was kann der Radiologe sagen?"

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