• Mithilfe der CT können anlagebedingte anatomische Variationen und Fehlanlagen beurteilt und es kann klinischen Beschwerden nach erfolgten Operationen auf den Grund gegangen werden.

     

Einsatz der Computertomografie in orthopädischen Messverfahren

Durch den in den letzten Jahren zunehmenden Einsatz der CT in der orthopädischen Diagnostik konnte auch die Bestimmung von Achsen und Rotationen verbessert werden und löst in vielen Fällen die Messung am konventionellen Röntgenbild zu Recht ab. Die neuen Messverfahren bieten uns in vielen Fällen exaktere Daten und bessere Möglichkeiten der Auswertung. Im folgenden Artikel soll insbesondere auf die häufigsten Fragestellungen eingegangen werden und anhand des Texts und der Abbildungen die unkomplizierte Durchführung der Messverfahren erläutert werden.

Hinweise zur Durchführung der CT
Die Untersuchung sollte in Spiraltechnik angefertigt werden. Bei einem Single-Slice-Scanner sollten eine Schichtdicke von 3 mm und ein Tischvorschub von 5 mm gewählt werden. Für das Rekonstruktionsinkrement sollten 3 mm gewählt werden. Bei Multi-Slice-Scannern kann die Schichtdicke auf 1,2 mm (Kollimation) reduziert werden. Somit kann man qualitativ hochwertige 3-D-Rekonstruktionen anfertigen, die auf einer stufenartefaktfreien, multiplanaren Reformation basieren.

Eine gute Bildqualität ist bereits bei gering gewähltem Röhrenstrom (80 mAs) möglich. Jedoch ist hier zu beachten, dass mit sinkender Dosis ein erhöhtes Bildrauschen entsteht und dieses zu schlechteren 3-D-Rekonstruktionen mit störenden Artefakten führt. Der Strahlenschutz des Patienten sollte dennoch an erster Stelle stehen. Eine dosisarme Untersuchung mit niedrigen Röhrenstrom- und -spannungswerten (mAs und kV) ist zur Darstellung von knöchernen Strukturen völlig ausreichend.  

Orthopädische Fragestellung
Die CT wird in orthopädischen Messverfahren in erster Linie in folgenden Gebieten eingesetzt:

  • Bestimmung der Rotation im Hüftgelenk
  • Achsbestimmung des Femurs
  • nach erfolgter Operationen:
    - Beurteilung der Lage einer Kniegelenkendoprothese
    - Beurteilung der Rotation nach Marknagelosteosynthesen der Röhrenknochen

Mithilfe der CT können anlagebedingte anatomische Variationen und Fehlanlagen beurteilt und es kann klinischen Beschwerden nach erfolgten Operationen auf den Grund gegangen werden.

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