• Aufklärung Radiologie

    Eine wirksame Einwilligung ist erst dann möglich, wenn alle Fragen des Patienten beantwortet sind. Foto: © Thieme, Symbolbild

     

Aufklärung in der Radiologie

Das Aufklärungsgespräch zwischen Arzt und Patienten ist gute medizinische Praxis. Dabei muss der Patient die geplanten Maßnahmen verstehen und über Alternativen informiert werden. Eine wirksame Einwilligung ist erst dann möglich, wenn alle Fragen des Patienten beantwortet sind.

Jährlich finden ca. 450 - 500 Millionen Patient-Arzt-Begegnungen statt. Dabei stellt jede ärztliche Behandlungsmaßnahme, die in die körperliche Integrität eines Patienten eingreift, eine Körperverletzung dar. Sie kann durch eine wirksame Einwilligung des Patienten gerechtfertigt werden. Auch für medizinisch indizierte, regelrecht durchgeführte und erfolgreiche Maßnahmen gilt dies uneingeschränkt. Daraus folgen Probleme im Rahmen der Aufklärung und der Wirksamkeit der rechtfertigenden Einwilligung des Patienten. Diese drücken sich in einer steigenden Zahl von Verfahren gegen Ärzte aus. Nach einer realistischen Schätzung werden in Deutschland jährlich rund 40 000 Behandlungsfehlervorwürfe erhoben, von denen sich etwa 12.000 als berechtigt erweisen. Daraus ergeben sich statistisch 140 Fehlervorwürfe je 1000 Ärzte und Jahr, was pro Arzt einen Fehlervorwurf alle 7 Jahre bedeutet.

Zur Vermeidung von Haftpflichtschäden sind Systeme der Qualitätssicherung etabliert. Seit 1975 gibt es Ärztliche Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen. Ihre Aufgabe ist die sachverständige und für alle Beteiligten kostenfreie Klärung von Behandlungsfehlervorwürfen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen werden in Fortbildungsmaßnahmen transponiert, um häufiger vorkommende und strukturelle Fehler zu identifizieren und zu eliminieren. Rechtliche Fragen gewinnen somit eine zunehmende Bedeutung im ärztlichen Alltag. Ziel dieses Artikels ist es, die juristischen Aspekte der Aufklärung zu skizzieren, praktische Orientierungshilfen für den klinischen Alltag zu geben und Fallstricke aufzuzeigen.

Lesen Sie jetzt den ausführlichen Fortbildungsbeitrag von R. Vosshenrich, S. Kühn und P. Reimer zum Thema Aufklärung in der Radiologie aus der Radiologie up2date 2/2013. Den Link zum Beitrag sowie die Möglichkeit zum Download erhalten Sie unten.

Zum Fortbildungsbeitrag Aufklärung in der Radiologie

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