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    Die Klinischen Monatsblätter für Augenheilkunde bieten Augenärzten monatlich Beiträge zu praxis- und forschungsrelevanten Themen der Ophthalmologie. © Tanja Bagusat/Adobe.Stock.com

     

Schriftleiterwechsel bei den "Klinischen Monatsblättern für Augenheilkunde"

Stuttgart, April 2020 – Ab April übernimmt Professor Dr. med. Siegfried G. Priglinger als Editor-in-Chief die "Klinischen Monatsblätter für Augenheilkunde" (KliMo). Er folgt damit auf Professor Dr. med. Gabriele E. Lang und Professor Dr. med. Gerhard K. Lang, die seit 2002 die Schriftleitung der Thieme Fachzeitschrift innehatten.

"Das Ehepaar Lang hat die KliMo über den Zeitraum von 18 Jahre mit viel Engagement geleitet und maßgeblich Anteil daran, dass sie heute die Fachzeitschrift für Ophthalmologie im deutschsprachigen Raum ist", erklärt Katrin Maier, Programmbereichsleiterin im Georg Thieme Verlag. "Für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit möchten wir beiden an dieser Stelle danken", betont Maier. Bezeichnend sei, dass sie ihren hohen Anspruch an die Wissenschaftlichkeit der publizierten Artikel durchgesetzt haben, ohne dabei die Praxisrelevanz für ihre Leser aus den Augen zu verlieren.

Die Ulmer Augenärzte Professor Dr. med. Gabriele E. Lang und Professor Dr. med. Gerhard K. Lang überschreiben ihr letztes Editorial der "Klinischen Monatsblätter" mit den Worten: "Es war uns eine Ehre und Freude!" und erklären: "Jeder Schriftleiter nimmt gemeinsam mit dem Verlag die Aufgabe wahr, die Zeitschrift den Erfordernissen und dem Zeitgeist entsprechend weiterzuentwickeln. Immer getreu dem Motto: den Bedürfnissen des am Patienten tätigen Augenarztes in Klinik und Praxis zu dienen." Ihrem Nachfolger und seinem Team wünschen sie alles Gute für die Zukunft.

Der neue Editor-in Chief, Professor Dr. med. Siegfried G. Priglinger, war bisher im wissenschaftlichen Beirat der "Klinischen Monatsblätter" tätig und freut sich auf seine neue Aufgabe. Sein erklärtes Ziel für die Zukunft ist es, Bewährtes zu bewahren und Neues zu wagen: "Zusammen mit meinem Team möchte ich die bisherigen wertvollen Strukturen und Qualitätsmerkmale stärken und durch wohlüberlegte Innovationen versuchen, die Klinischen Monatsblätter noch attraktiver, moderner und unterhaltsamer zu gestalten", kündigt er in seinem Begrüßungs-Editorial an.

Der 50-Jährige leitet die Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Hier behandelt er Patienten im gesamten konservativen und chirurgischen Spektrum der Augenheilkunde. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf Netzhauterkrankungen. Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gremien. So setzt er sich zum Beispiel als Abgesandter der Deutschen Gesellschaft für Ophthalmologie (DOG) beim European Board of Ophthalmology (EBO) für eine europaweit einheitliche und fundierte Ausbildung des medizinischen Nachwuchses in der Augenheilkunde ein.

Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde

1863 wurden die „Klinischen Monatsblätter für Augenheilkunde“ erstmals aufgelegt. Schon ihre ersten Schriftleiter Albrecht von Graefe und Wilhelm Zehender hatten es sich zum Ziel gesetzt, die Inhalte auf die Bedürfnisse der in Klinik und Praxis tätigen Augenärzte auszurichten. Monatlich erscheinen deshalb in der Fachzeitschrift Original- und Übersichtsarbeiten zu praxis- und forschungsrelevanten Themen der Ophthalmologie im deutschsprachigen Raum sowie Kurzbeiträge zu wichtigen Beiträgen aus internationalen Fachzeitschriften. Neben aktuellen Fachinformationen finden Augenärzte zudem Wissenswertes zur Praxisorganisation oder zu rechtlichen Belangen. Die „Klinischen Monatsblätter für Augenheilkunde“ sind das offizielle Publikationsorgan der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Gleichzeitig sind sie die älteste, kontinuierlich publizierte ophthalmologische Fachzeitschrift der Welt. Seit 1971 erscheint sie im Stuttgarter Georg Thieme Verlag.