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    Experten der Thieme Gruppe informieren im Rahmen eines Web-Seminars „KHZG – Chancen für die Pflege“. © zhu-difeng/stock.adobe.com

     

RECOM/Thieme Web-Seminar zum Krankenhauszukunftsgesetz: Mit dem KHZG die Digitalisierung für die Pflege nutzen

Stuttgart, März 2021 – Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) stellen Bund und Länder über vier Milliarden Euro für die Modernisierung und Digitalisierung von Krankenhäusern zur Verfügung. Dadurch sollen insbesondere Prozesse und Strukturen während des Krankenhausaufenthaltes der Patientinnen und Patienten aber auch direkt davor und danach verbessert werden. Wie insbesondere die Pflege vom Krankenhauszukunftsfonds profitieren kann, darüber informieren Expertinnen und Experten der Thieme Gruppe am 4. März 2021 im Rahmen des Web-Seminars „KHZG – Chancen für die Pflege“.

Im September 2020 wurde das Krankenhauszukunftsgesetzt verabschiedet, das den Rahmen für die geplanten Investitionen steckt. Bis zum 31. Dezember 2021 können Kliniken und Krankenhäuser ihre Förderanträge stellen. Förderungsfähig sind unter anderem Projekte zur Verbesserung der digitalen Pflegedokumentation.

Die digitale, automatisierte Dokumentation aller pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen soll Pflegende und Ärzte gleichermaßen entlasten, Versorgungsprozesse verschlanken und zu einer höheren Behandlungsqualität beitragen. Einheitlich strukturierte Daten und interoperable Schnittstellen sind hierfür eine wesentliche Voraussetzung.

Im Rahmen eines Web-Seminars fassen RECOM Fachreferentin Kathrin Hirt und Simon Berger, Verantwortlicher für Produkt- und Projektmanagement bei RECOM, gemeinsam mit Hendrik Riedel, Berater der Digital Avantgarde GmbH, die wichtigsten Aspekte des Krankenhauszukunftsgesetzes für Entscheider in Kliniken zusammen. Am 4. März 2021 informieren sie über Richtlinien, wichtige Abgabedeadlines sowie den Beantragungsprozess und stellen förderungsfähige Lösungsansätze im Bereich der Pflegedokumentation vor. Interessierte können sich direkt auf www.thieme.de/forum-pflege anmelden.

„Die Digitalisierung der Pflege- und Behandlungsdokumentation bietet einen großen Mehrwert, wenn man Dokumentation neu denkt! Wir arbeiten interdisziplinär – intersektoral – interoperabel, was auch im Zuge der Fördertatbestände im KHZG eine wichtige Rolle spielt“, gibt Simon Berger, Abteilungsleiter des Produkt- und Projektmanagements bei RECOM einen ersten Einblick in die förderfähige Lösung RECOM-GRIPS.

„Klinikverbünde und einzelne Häuser, die jetzt zügig ihren Bedarf anmelden, können voraussichtlich schon in diesem Jahr von den Fördergeldern profitieren und die dringend notwendige Digitalisierung an ihren Häusern weiter vorantreiben“, ist Dr. Oliver Gapp, Leiter des strategischen Geschäftsfeldes Patient Care bei Thieme, zuversichtlich. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten für digitale Lösungen und Services der Thieme Gruppe sowie weiteren Partnern begleitet der promovierte Volkswirt Kliniken und Krankenhäuser bei der Entwicklung und Umsetzung zukunftsfähiger Digitalisierungsstrategien.

„Eine gute IT-Architektur, strukturierte Daten, kluge Systeme mit interoperablen Schnittstellen, basierend auf einem schlüssigen Gesamtkonzept, sind Voraussetzungen für durchgängige und ressourcenschonende digitale Prozesse“, so Oliver Gapp. „Thieme will mit seinen digitalen Lösungen und Services dazu beitragen, Kliniken zu entlasten und gleichzeitig die Versorgungsqualität zu erhöhen.“

Terminhinweis für alle Interessierten:

Kostenfreies Web-Seminar
„Krankenhauszukunftsgesetz – Chancen für die Pflege“

Donnerstag, 4.März 2021, 09:00 – 12:00 Uhr
Anmeldung www.thieme.de/forum-pflege

Experten in der Thieme Gruppe:
 

Dr. Oliver Gapp, Senior Vice President Patient Care bei Thieme:

Oliver Gapp studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte im Bereich der Gesundheitsökonomie. Er hat ein Unternehmen gegründet, war langjährig als Dozent tätig und verantwortete zuletzt als Unternehmensbereichsleiter Versorgung und Gesundheitsökonomie die Leistungsausgaben einer größeren Krankenkasse. Seit Februar 2020 leitet er das strategische Geschäftsfeld Patient Care bei Thieme. Dabei gefällt ihm vor allem, dass er mit seinen Teams die Angebote und Informationsprozesse so gestalten und weiterentwickeln kann, dass sie die verschiedenen Akteure in der Patientenversorgung bestmöglich unterstützen und damit zu einer besseren Medizin und mehr Gesundheit im Leben beitragen.

Kathrin Hirt, M. A., Produkt-/Projektmanagement, RECOM GmbH:

Kathrin Hirt studierte Pädagogik für Pflege- und Gesundheitsberufe und schloss mit der Qualifikation Master of Arts ab. Während ihres Master-Studiums wirkte sie an einem Forschungsprojekt zur Pflegemigration mit. Vorab absolvierte die Arzthelferin ihr Studium der Politikwissenschaften (B.A.) sowie des Gesundheitsmanagements (B.Sc.). Durch ihre praktische Tätigkeit im Bereich des Medizincontrollings und des Managements von Prüfungen des Medizinischen Dienstes (MD) verfügt Frau Hirt über fundierte Kenntnisse im Bereich der Dokumentation und Abrechnung. Nachdem Sie zwei Jahre im Bereich Forschung & Entwicklung bei RECOM tätig war, verstärkt sie seit Mitte 2020 die Abteilung Produkt- und Projektmanagement bei RECOM.

Simon Berger, MScN & BScN, Abteilungsleiter Produkt-/Projektmanagement, RECOM GmbH:

Der Pflegewissenschaftler und EOQ-Qualitätsmanager sammelte zunächst Berufserfahrung als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger, bevor er sein Studium am Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke absolvierte. Seit 2002 ist Berger bei RECOM tätig, wobei er von Beginn an unter anderem in die Weiterentwicklung der digitalen Patientenakte RECOM-GRIPS involviert war. Im Rahmen zahlreicher Einführungsprojekte steht er über Deutschlands Grenzen hinaus als Ansprechpartner und Schnittstelle für Kliniken, Heime und mobile Pflegedienste zur Verfügung. Seit 2010 begleitet Simon Berger als Abteilungsleiter des Projekt- und Produktmanagements die Softwareentwicklung, neue Projekte und Produktimplementierungen.

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