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    Sich bewusster, gesünder und kalorienärmer ernähren – Shira Lenchewski präsentiert in ihrem Buch neue Wege, das eigene Essverhalten zu optimieren. ©9dreamstudio/ Adobe.stock.com

     

Raus aus der Essfalle – vom emotionalen zum bewussten Genuss

Stuttgart, Juli 2019 – Das Verhältnis zur eigenen Ernährung ist für viele Menschen ein heikles Thema. Auffallend oft tappen wir in Fallen, die uns der Alltag stellt. Zur Prüfungsvorbereitung eine Tafel Schokolade als „Nervennahrung“. Zwischen den Business-Meetings schnell ein Salami-Sandwich. Eine Tüte Chips gegen Liebeskummer. Die Konsequenz: schleichende Gewichtszunahme und ein abgeschlaffter Körper. Die amerikanische Ernährungsberaterin Shira Lenchewski präsentiert in ihrem Buch „Raus aus der Essfalle“ (TRIAS Verlag, Stuttgart, 2019) ein schlüssiges Konzept, das dabei hilft, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Sie identifiziert emotionale Muster und erläutert, wie eine persönliche „Essensrevolution“ im Detail ausschauen kann.

„Wir müssen Hormone, Gehirn und Emotionen zu unseren Verbündeten machen“, skizziert Lenchewski ihre Grundidee einer figur- und gesundheitsbewussten Ernährung. Dabei sei es überhaupt nicht nötig, auf Genuss zu verzichten, indem man beispielsweise fastet oder lediglich Diätdrinks zu sich nimmt. Vielmehr plädiert sie dafür, durch spezielle Übungen persönliche Blockaden zu lösen, die Willenskraft zu stärken und sich unterstützende Rituale anzueignen.

Ausgangspunkt für eine positive Veränderung des Essverhaltens ist eine „Ernährungstherapiesitzung“, in der sich der Einzelne bewusst macht, welche negativen Gewohnheiten er über die Jahre ausgeprägt hat und inwieweit diese für sein schlechtes Körpergefühl verantwortlich sind. „Was bedeutet mir Genuss?“ oder „In welchen Momenten verliere ich typischerweise die Kontrolle?“ sind Fragen, die jeder für sich klären sollte. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen kann ein individueller Fahrplan erstellt werden, der hilft, den beschriebenen Situationen besonnen entgegenzutreten. Begleitend dazu stellt die Ernährungstherapeutin gesunde, kohlenhydratarme Rezepte vor, mit denen das Gehirn „ausgetrickst“ werden kann, etwa Zucchininudeln – Lenchewski nennt sie „Zoodels“ – mit pochiertem Bio-Hähnchen und Tahinsauce oder Blumenkohl-„Reis“ mit Zuckererbsen, Currysauce und Cashewkernen. Beide Gerichte sehen aus und „fühlen sich an“ wie das Original und sättigen hervorragend, enthalten jedoch deutlich weniger Kalorien.

Die Autorin

Shira Lenchewski studierte Klinische Ernährung an der New York University und arbeitete anschließend am renommierten Mount Medical Center. Heute leitet die Ernährungstherapeutin eine Praxis in Los Angeles.

Wissenswertes: Sich Wahlmöglichkeiten schaffen

Eine einfache Methode, seine Ernährungsgewohnheiten zu verändern, ist die Definition von Pendant-Paaren. Hierbei notiert man sich ungesunde Lebensmittel und stellt ihnen gesündere Alternativen gegenüber. Wer etwa gerne zum Weißbrot greift, findet im Vollkornbrot einen Ersatz, der deutlich mehr Mineralstoffe und Vitamine bietet. Feta, Harzer oder Mozzarella heben sich von fettreichen Käsesorten wie Cheddar, Brie oder Camembert ab. Schokoladenaffine finden – je nach Gusto – in Müsliriegeln, Trockenfrüchten oder Mandeln schmackhafte Ausweichlösungen. Sowohl im Supermarkt als auch vor dem offenen Kühlschrank hilft die Liste, schnell geeignete Alternativen zu finden.

Buchtipp

Raus aus der Essfalle
Shira LenchewskiRaus aus der Essfalle

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