• Ein Frau breitet entspannt und glücklich die Arme aus. © GCaptures, Adobe Stock

    Wer die Auslöser seiner Ängste kennt, kann sich ihnen aktiv entgegenstellen. So bestimmen nicht mehr Angstzustände und Panikattacken über das Leben, sondern man selbst. © GCaptures, Adobe Stock

     

Keine Angst mehr vor der Angst

Stuttgart, Februar 2020 – Angst äußert sich in vielen Facetten. Wer eine Angst- oder Panikattacke hat, fühlt sich ohnmächtig. Typische körperliche Symptome sind Atemnot, Kälteschauer oder Herzrasen. Auch Janett Menzel litt jahrelang unter Angstzuständen. In ihrem Ratgeber „Mein neues Leben ohne Angst“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020) erklärt sie, wie sie es geschafft hat, dass nicht mehr Angst und Panik über ihr Leben bestimmen, sondern sie selbst.

Panikattacken treten meist plötzlich auf. Dadurch sind sie für die Betroffenen besonders belastend, die ständige „Angst vor der Angst“ schränkt den Alltag stark ein. Kommt es zu einer Attacke, ist es entscheidend, den oftmals zugrunde liegenden Stress konkret zu reduzieren. Dabei können verschiedene Methoden und Techniken unterstützend wirken. Entspannung durch autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Yoga können Betroffenen helfen, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Auch Sport reduziert Stresshormone, gleichzeitig werden Glückshormone ausgeschüttet. Um nicht in ein Ungleichgewicht mit einem Übermaß an emotionaler, geistiger und körperlicher Überforderung zu geraten, hilft auch eine bewusste und ausgewogene Ernährung.  

Genauso wichtig wie der Umgang mit der Angst ist es, deren Ursache und auch sich selbst gut zu kennen: „Die Auslöser der Angst zeigen, worauf Ihr Körper und Geist reagieren. Es sind Grenzen, die für Ihr Wohl gewahrt sein müssen. Nur wenn Sie sich ihrer bewusst werden, können Sie den Grundstein für ein angstfreies Leben legen“, so Janett Menzel. Um dem näher zu kommen, zeigt sie auf, welche Motive und Wünsche – zum Beispiel der nach Zugehörigkeit oder Anerkennung – hinter einer Angst stecken können und welche Rolle sie spielen. Denn nur wer weiß, dass er oder sie viel Anerkennung braucht, kann zum Beispiel Kritik besser einordnen und dann daran arbeiten, sie nicht zu persönlich zu nehmen.  

 

Die Autorin: 

 

Janett Menzel litt selbst jahrelang unter Angst- und Panikattacken. Auf ihrem Weg zu Heilung probierte sie viele Methoden und Techniken aus. Dabei lernte sie, dass es keine Generallösung gibt, sondern jeder seinen eigenen Weg finden muss. Ihre Erfahrungen gibt sie heute als Autorin, Mentorin und Coach an Betroffene weiter. Sie lebt in Berlin und schreibt den in Deutschland erfolgreichsten Angst-Blog www.ich-habe-auch-angst.de

 

Wissenswert: Den Grund der Angst erforschen

 

Viele Betroffene haben das Gefühl, mit ihrer Angst in einer Sackgasse zu stecken. Um sich darüber klar zu werden, warum es zu einer so heftigen Reaktion wie Panikattacken kommt, kann es helfen, nach dem „unbewussten“ Auslöser für diese Krisen zu suchen.

Wer sich ehrlich einige Fragen beantwortet, kann wertvolle Hinweise auf sinnvolle nächste Schritte im Kampf gegen die Angst erhalten.  

  • Bin ich zufrieden mit meinen Aufgaben und meinen Beziehungen?
  • Wo und wann sage ich ja statt nein?
  • Wo bleibe ich still, statt meine Meinung zu äußern?
  • Lebe ich im Einklang mit meinen Werten? Was fehlt mir in meinem Leben?
  • Werden meine Leistungen anerkannt?
  • Fühle ich mich von anderen wertgeschätzt? Begegne ich mir selbst mit Respekt und Achtung?

Buchtipp

Mein neues Leben ohne Angst
Janett MenzelMein neues Leben ohne Angst

Mit ganzheitlichen Methoden Ängste und Panikattacken besiegen

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