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    Ein ganzheitlicher Ansatz im Umgang mit der Krankheit könnte den Verlauf von Alzheimer oder einer Demenz verlangsamen und kognitive Fähigkeiten der Betroffenen verbessern, so der Autor. © Lightfield Studio, Adobe Stock

     

Alzheimer ist kein Schicksal: Strategien gegen das Vergessen

Stuttgart, Januar 2020 – Alzheimer und Demenz stoppen, erfolgreich behandeln oder gar nicht entstehen lassen – reine Wunschvorstellung? Der Psychologe Dr. Werner Krag hat sich intensiv mit den verschiedenen Facetten der Erkrankung auseinandergesetzt und ist überzeugt: Demenz ist kein unabwendbares Schicksal. Entscheidend sind geistige Fitness und ein ganzheitliches Verständnis von Körper und Geist. Was das Gehirn fit hält, erklärt er in seinem Buch „Das Alzheimer-Stopp-Programm“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2020).

Infolge der Alzheimer-Erkrankung seines Vaters machte Krag Demenz zu seinem Spezialgebiet. „Ich möchte mit meiner Arbeit zwei Fragen beantworten: Was kann ich selbst konkret tun, damit ich nicht dement werde? Und wie kann ich einem geliebten Menschen helfen, diesem Schicksal zu entgehen oder ihn zumindest einer Behandlung zuführen?“, erklärt er. Wichtig zur Beantwortung dieser Fragen ist, laut Krag, ein Perspektivwechsel: „Man sollte nicht nur aufs Gehirn schauen. Denn Demenz ist nicht in erster Linie eine Erkrankung des Gehirns, sondern eine Erkrankung des gesamten Körpers und seines Stoffwechsels. Es gibt also viele krankheitsauslösende Faktoren.“

Ein ganzheitlicher Ansatz im Umgang mit der Krankheit ist für ihn daher wichtig: Verschiedene Defizite oder Entgleisungen des Stoffwechsels ließen sich beheben und, könnten den Verlauf von Alzheimer oder einer Demenz verlangsamen und kognitive Fähigkeiten der Betroffenen verbessern, ist Krag überzeugt. „Vermutlich kann Demenz sogar weitgehend durch Prävention verhindert werden“, so der Psychologe. Risikofaktoren für Demenz sind unter anderem eine ungesunde Ernährung mit zu viel Zucker und leeren Kohlenhydraten, Stress, zu wenig Bewegung, Gifte wie Quecksilber oder Aluminium oder soziale Isolation. „Körperliches Training beispielsweise ist unerlässlich, wenn man hirngesund bleiben will“, erklärt Krag. In seinem Buch bietet er zahlreiche Tipps, wie man seine Gehirnzellen fit hält. Dazu gehört ein Speiseplan mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren genauso wie regelmäßige Smartphone-Pausen, um den Stress durch ein Überangebot an Informationsstimuli zu reduzieren. Auch Mikroplastik und Aluminium bergen Risiken für die geistige Gesundheit. Oft sind diese Stoffe in Kosmetika versteckt.

Der Autor:

Dr. Werner Krag studierte klinische Psychologie in Mainz, Fort Worth und Münster und wurde an der Universität Osnabrück promoviert. Es folgten mehrjährige Studienaufenthalte in Tokio und Vancouver. Er führt eine Naturheilpraxis in Wiesbaden.

Wissenswertes: Mitochondrien stärken

Ein gesundes und leistungsfähiges Gehirn benötigt gesunde Zellen. Die Kraftwerke dieser Zellen sind die Mitochondrien. Eine gesunde Lebensweise mit guter Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf hält sie fit. Eisen und Omega-3-Fettsäuren sind außerdem wichtig, um die Gesundheit der Mitochondrien zu erhalten. Ein effektiver Weg, Mitochondrien zu vermehren, ist es unter anderem, sich gezielt Wärme und Kälte auszusetzen. Kalte Duschen oder Saunagänge versetzen den Körper in Stress und liefern ihm das Signal, dass neue Energie und somit neue Mitochondrien benötigt werden. Auch wenn der Körper weniger Energie über die Nahrung aufnimmt als er benötigt, ist das ein Signal zur Bildung neuer Mitochondrien. Fastentage oder Dinner Cancelling sorgen somit für neue und gesunde Mitochondrien.

Buchtipp

Das Alzheimer-Stopp-Programm
Werner KragDas Alzheimer-Stopp-Programm

Es ist nie zu spät: Die besten Strategien gegen das Vergessen

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