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DOI 10.1055/s-00000019

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie

In dieser Ausgabe:

Risikofaktoren für die Entstehung und den Verlauf der Schizophrenie

Gemäß dem derzeitigen Wissen entsteht eine Schizophrenie multifaktoriell – und zwar durch kumulative Wirkung einzelner, für sich unterschwelliger Risikofaktoren. Diese Faktoren (u. a. genetische, psychosoziale, umweltbedingte, prä- und peripartale) ziehen strukturelle Gehirnveränderungen und Veränderungen einzelner Neurotransmittersysteme nach sich, die schließlich zum Vollbild der Schizophrenie führen.

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Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) nach dem ICD-11 Kriterienvorschlag bei inhaftierten Männern

Theoretischer Hintergrund Die voraussichtlich 2018 erscheinende elfte Version des ICD führt nach der online einsehbaren Betaversion zu veränderten Kriterien hinsichtlich der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Solche Veränderungen wirken sich voraussichtlich auf bisher bekannte Merkmale der PTBS aus, darunter auch die Prävalenzrate. Die vorliegende Studie überprüfte die Häufigkeit der ICD-11 PTBS bei inhaftierten Männern, wozu bislang kein Wissen vorliegt. Dabei handelt es sich um eine Ho...

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Rückkehr an den Arbeitsplatz nach depressiver Erkrankung - Evaluation einer retrospektiven Fall-Kontroll-Studie eines betriebsnahen integrierten Versorgungsmodells

Ziel der Arbeit war die Evaluation eines betriebsnahen integrierten Versorgungsmodells (IGV) zur Optimierung der Behandlung depressiver Störungen. Es handelte sich um eine Kooperation zwischen einem Betrieb und einer externen Versorgungseinrichtung mit dem Ziel der Früherkennung, einem frühen Behandlungszugang sowie der Unterstützung bei der Rückkehr zur Arbeit. Methode: IGV-Patienten mit Depressionen (N=64) wurden mit einer parallelisierten Kontrollgruppe der Regelversorgung (N=64) retrospektiv...

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Die Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) in der Neurologie erfordert eine individualisierte Rehabilitandenidentifikation

Zur Erhöhung einer erfolgreichen beruflichen Wiedereingliederung nach akuter oder bei chronischer Erkrankung entwickelte die Deutsche Rentenversicherung die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) als strategische Weiterentwicklung der herkömmlichen medizinischen Rehabilitation. Obwohl in einigen Indikationen bereits Überlegenheitsnachweise der MBOR gegenüber der herkömmlichen Rehabilitation hinsichtlich der beruflichen Wiedereingliederung vorliegen, gelang dies für die Neurologi...

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Die Psychopathologie der Wernicke-Kleist-Leonhard Schule und ihre Bedeutung für die aktuelle Psychiatrie

Die Wernicke-Kleist-Leonhard Schule stellt historisch eine Gegenströmung zur Psychopathologie im Sinne von Karl Jaspers und Kurt Schneider dar. Sie verfolgte das Ziel, psychopathologische und neurobiologische Aspekte miteinander zu verbinden. Ausgehend vom Modell verschiedener funktioneller neuronaler Systeme, die jeweils im Sinne einer Hypofunktion, Hyperfunktion oder Parafunktion gestört sein können, wurde eine umfangreiche Phänomenologie psychopathologischer Symptome und Syndrome entwickelt, ...

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