Cover

DOI 10.1055/s-00000003

Aktuelle Ernährungsmedizin

In dieser Ausgabe:

Malassimilationssyndrome

Malassimilation ist ein Syndrom verschiedenster Ursachen und Erkrankungen mit nahrungsabhängigem Durchfall und begleitendem Gewichtsverlust. Sowohl Maldigestion als auch Malabsorption werden hierunter zusammengefasst. Dieser Beitrag beleuchtet diese verschiedenen Erkrankungen und zeigt die differenzialdiagnostischen Möglichkeiten und die therapeutischen Optionen dieses Syndroms.

weiterlesen ...

Studie zeigt Prävalenz von sarkopenischer Adipositas in der Bevölkerung

Die sarkopenische Adipositas ist bislang vor allem als Gesundheitsrisiko in geriatrischen Bevölkerungsgruppen erkannt und untersucht worden, doch in letzter Zeit häufen sich Berichte, dass auch jüngere Menschen davon betroffen sind. Außerdem sind zwar die gesundheitlichen Risiken von Sarkopenie und Adipositas gut beschrieben, doch können sie synergetisch wirken und so ihre gesundheitsgefährdenden Auswirkungen maximieren.

weiterlesen ...

Erhöht die Aufnahme von Folsäure das Darmkrebsrisiko?

Noch immer ist das kolorektale Karzinom (KRK) die am dritthäufigsten diagnostizierte Krebserkrankung in den USA. Während einige Studien dafür sprechen, dass die Zufuhr von Folsäure eine präventive Rolle in frühen Stadien der kolorektalen Karzinogenese spielen könnte, berichten andere wiederum von einem erhöhten Darmkrebsrisiko bei hoher Folsäurezufuhr. Bislang fehlen jedoch vor allem Langzeitstudien, die den Zusammenhang untersuchen.

weiterlesen ...

Das Refeeding-Syndrom – Definition und Häufigkeit unklar

Bei der Wiederaufnahme von Kalorien nach einer Periode reduzierter Energiezufuhr oder des Hungers kann es zu Stoffwechsel- und Elektrolytveränderungen kommen. Diese werden als Refeeding-Syndrom beschrieben. Die Auswirkungen können lebensbedrohlich sein. Definiert wird das Syndrom allerdings sehr verschieden, genaue Häufigkeiten sind nicht bekannt. Italienische Forscher führten nun eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse durch.

weiterlesen ...

Fisch schützt bei kardiovaskulären Vorerkrankungen

In verschiedenen Leitlinien zur gesundheitsfördernden Ernährung wird der Verzehr von mindestens 2 Portionen Fisch pro Woche empfohlen. Diese Maßgabe konnte jetzt in einer großen gepoolten Metaanalyse zumindest für Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen bestätigt werden.

weiterlesen ...

Viszerale Adipositas: Schlechter Outcome bei laparoskopischer Tumorresektion?

Obgleich es Studien über den Einfluss viszeraler Adipositas auf den Outcome von Darmkrebsoperationen gibt, sind die Ergebnisse teils widersprüchlich und sagen wenig über die postoperative Erholungsphase aus. Pedrazzani und Team wollten hier eine Lücke schließen und haben die Genesungsergebnisse nach minimalinvasiver Resektion kolorektaler Karzinome vor und nach der Implementierung eines „Enhanced Recovery After Surgery“ (ERAS)-Protokolls in einer retrospektiven Kohortenstudie bewertet.

weiterlesen ...

Ernährungsteams in hessischen Akutkrankenhäusern

Mangel- und Fehlernährung spielt in Krankenhäusern nach wie vor eine große Rolle. Multidisziplinäre Ernährungsteams, die sich aus Medizinern, Ernährungstherapeuten (Diätassistenten, Oecotrophologen oder Ernährungswissenschaftlern), Pflegkräften und gegebenenfalls weiteren Berufsgruppen wie Pharmazeuten, Mitarbeiter aus der Küche, Logopäden etc. zusammensetzen, bieten die Chance Ernährungsprobleme frühzeitig zu erkennen und zu therapieren. Daher wird die Etablierung solcher Teams seit Jahren gefo...

weiterlesen ...

Kontinuierliches Glukosemonitoring nach Verzehr alltäglicher Lebensmittel und ihre Wirkung auf den postprandialen Glukose- und Insulinspiegel

Einleitung Mit der Low-Insulin-Methode konnten wir kürzlich ein neuartiges Gewichtsabnehmprogramm etablieren, das einen Gewichtsverlust im Mittel um 10 kg nach einem Jahr ermöglichte. In der gegenwärtigen Untersuchung haben wir alltägliche Lebensmittel auf deren Glukose- sowie Insulinauswirkung unter „real-life“-Bedingungen getestet. Das kontinuierliche Glukosemonitoring diente dabei als Motivationstool für die Teilnehmer. Die genutzten Produkte wurden so gewählt, dass sie zu einer Insulinsekreti...

weiterlesen ...

B-Vitamine in der Geriatrie – was bestimmen, was ersetzen?

Ein Vitamin-B1-Mangel kann sich als Wernicke-Enzephalopathie oder als Beriberi manifestieren. Geriatrische Patienten mit den Diagnosen Demenz oder Delir haben niedrigere Vitamin-B1-Spiegel als solche ohne diese Diagnosen. Ebenso zeigen sich bei geriatrischen Patienten mit höherem Vitamin-B1-Spiegel bessere Ergebnisse in der Funktionalität (Barthel-Index) bei Entlassung. Vitamin B6ist an über 100 Reaktionen als Koenzym beteiligt und ein Mangel kann daher mit vielen Symptomen einhergehen. Klinisch...

weiterlesen ...

Ernährungsarmut bei Kindern – Ursachen, Folgen, COVID-19

Die SARS-CoV-2-Pandemie hat zu lang anhaltenden Beschränkungen geführt, die vor allem Kinder in armen Familien besonders betrafen. Nicht nur der psychische Druck, die fehlenden sozialen Kontakte, die immer wieder kommuniziert werden, sondern auch eine unzureichende Ernährung hat Folgen für die Kinder. Letzteres wird aber bisher übersehen, da schwer vorstellbar. Kinder aus armen Verhältnissen sind bereits vor den Schließungen der Schulen und damit auch der Schulmensen in vielen Fällen nicht ausre...

weiterlesen ...

Editorial

Forschung aktuell

Kommentierte Wissenschaft

Originalarbeit

Übersicht

Viewpoint

CME-Weiterbildung

Gesellschaftsnachrichten

Kontakt

Redaktion E-Mail senden

Kundenservice Fon:+49 711 8931-321 Fax:+49 711 8931-422 Kundenservice

Cookie-Einstellungen