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Funktionelles Training mit dem CLX-Band – Die Masche mit der Schlaufe

Beim Üben mit dem elastischen Band gilt das Prinzip des progressiven Widerstands: Je weiter der Übende das Band dehnt, desto mehr Kraft muss er aufwenden.

Der Kraftaufbau verläuft theoretisch linear, hängt in der Praxis jedoch vor allem vom Drehmoment ab. Dieser weist von Anfang bis Ende einer Übung einen aufsteigenden/absteigenden Kurvenverlauf auf, ähnlich wie beim menschlichen Muskel in Bezug auf ein bestimmtes Gelenk. Auch das CLX-Band macht sich diesen physiologischen Ablauf in der Therapie zunutze. 

Das CLX-Band ist 2 m lang, 5 cm breit und besitzt alle 15 cm eine Schlaufe (Loop). Durch die insgesamt 11 Schlaufen ist es nicht nötig, das Band durch zusätzliche Handgriffe oder Türanker zu fixieren. Aus diesem Grund heißt das Band auch Consecutive Loops (= aneinandergereihte Schlaufen). Es ist seit 2015 auf dem Markt und hat den Vorteil, dass es ohne die typischen Wicklungen auskommt, die Therapeuten von Übungen mit dem altbekannten Theraband kennen. Das Band wird in den USA aus Polyisopren, einem Synthesekautschuk gefertigt, ist latexfrei und auch für Allergiker geeignet. Man kann es auch günstiger als 22-m-Ware für das Gruppentraining oder die Physiotherapiepraxis beziehen und in der Länge zuschneiden.

Für die auf den folgenden Seiten gezeigten Übungen sollte die Länge des Bandes wegen der dargestellten Komplexität der Wickelungen die gängigen 2 m betragen. Bei Schäden wie Rissen sollte der Übende das Band zur Sicherheit nicht mehr verwenden. Das Band hält sich länger, wenn man es vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze schützt, es regelmäßig von Schmutz und Schweißresten befreit und es unter fließendem Wasser abwäscht.

Bandwiderstand steigt progressiv

In der Therapie setzt man das Band als ein progressives Widerstandssystem ein. Wie die klassischen Therabänder gibt es ein Farbspektrum in 7 Kategorien, das sich (vom geringsten bis zum stärksten Widerstand) wie folgt gliedert: Gelb, Rot, Grün, Blau, Schwarz, Silber und Gold. Die Steigerung des Widerstandes ist progressiv: Die Zugkraft steigt zwischen dem gelben und blauen Band um 25 Prozent und zwischen dem schwarzen und goldenen um 40 Prozent. Welches Band der Physiotherapeut wählt, hängt von der gewählten Zielsetzung ab. Das CLX-Band eignet sich durch seine Anwendungsmöglichkeiten besonders für ein funktionelles Training. Natürlich kann man auch einzelne Muskeln damit trainieren.

Verlängert man ein Band um eine bestimmte Länge, kann man den Widerstand vorhersehen und kalkulieren. Dieser lässt sich exakt bestimmen und lässt objektive Vergleiche zum Beispiel zu Studienzwecken zu. Auch kann man einen Index errechnen, um beispielsweise einen „Ist-Wert“ (Eingangswert, Zustand des Patienten vor der Therapie) einem „Soll-Wert“ (Ausgangswert, Seitenvergleich) gegenüberzustellen. Dafür multipliziert man den Widerstand des Bandes mit der Anzahl der Wiederholungen.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag: Funktionelles Training mit dem CLX-Band – Die Masche mit der Schlaufe
aus der Zeitschrift physiopraxis 10/2018

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