• Morbus Bechterew

    Henri Lambert ist chronisch krank. Die Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) macht dem Metzger das Leben schwer.

     

Schübe, die Bewegung rauben

EIN FALL FÜR VIER: MORBUS BECHTEREW: Henri Lambert ist chronisch krank. Die Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) macht ihm das Leben schwer. Besonders die Kühlkammer belastet den Metzger in seinem Arbeitsalltag. Vier Experten zeigen, wie sie ihm helfen würden: ein Physiotherapeut, ein Arzt, ein Vertreter einer Selbsthilfe-organisation und einer der physikalischen Therapie.

Der Fall:
Unser fiktiver Patient Henri Lambert hat seit 20 Jahren Rückenschmerzen. 2001 diagnostizierte ein Arzt bei dem heute 46-Jährigen Morbus Bechterew. Die letzte MRT-Aufnahme von 2009 zeigt bereits eine beginnende Verknöcherung der Wirbelsäulensegmente. Herr Lambert hat vor allem Beschwerden im rechten Schultergelenk, zwischen den Schulterblättern sowie in der Brust. Die Fersenschmerzen, die er morgens spürt, verschwinden nach wenigen Schritten wieder. Die stärksten Schmerzen hat er nachmittags, sie bessern sich aber durch länger andauernde Bewegungen. Feuchtigkeit und Kälte verschlimmern seine Beschwerden. Mehrmals im Jahr bekommt er einen rheumatischen Schub. Die Einnahme von NSAR hilft ihm über die Entzündungsphasen hinweg. Momentan befindet er sich in keiner entzündlichen Phase. In den letzten Jahren fühlt er sich in seiner Beweglichkeit zunehmend eingeschränkt, was ihn bei seiner Arbeit als Metzger behindert. Besonders ein Engegefühl im Brustkorb macht dem Familienvater Sorgen, sodass er sich bei Spezialisten Rat holt.

 

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