Wissenswert: Archiv 2015

Hodenhochstand: Urologen starten Aufklärungs-Kampange im Internet

Bei etwa drei Prozent aller zum Termin geborenen Jungen sind ein oder beide Hoden nicht im Hodensack tastbar. Diese Entwicklungsstörung wird häufig zu spät erkannt und therapiert, warnt die DGU.

Je höher die Impfquote, desto seltener der plötzliche Kindstod

Wissenschaftler der Universitätsklinik Charite Berlin konnten bei der Auswertung langfristiger Erhebungen einen statistischen Zusammenhang zwischen Impfverhalten und der Häufigkeit des plötzlichen Kindstodes feststellen.

Vergleich von MRT und Sonografie bei Appendizitis im Kindesalter

Die MRT zeigt bei Verdacht auf Appendizitis bei Patienten im Kindes- und Jugendalter eine ähnliche diagnostische Leistungsfähigkeit wie die Sonografie.

Beatmung von Frühgeborenen: Mit welchem System entwöhnen

In dieser Studie werden die Effekte und Kurzzeitergebnisse einer Synchronized intermittent mandatory ventilation mit denen einer druckunterstützten Beatmung im Volumengarantie-Modus bei Frühgeborenen verglichen.

Masern-Parties sind Körperverletzung

Die Infektion durch hochansteckende Masern-Viren kann zu einer Schädigung des Gehirns und sogar zum Tod führen. Doch gerade einmal zwei von 35 Landkreisen in Baden-Württemberg erreichen eine Durchimpfungsrate von über 95 Prozent.

Angeborene Herzfehler

Wenn Säuglinge mit einem Herzfehler geboren werden, kann sich das langfristig auf ihre Hirnentwicklung auswirken. So weisen Jugendliche viele Jahre nach der Operation am Herzen ein kleineres Hirnvolumen auf als Gleichaltrige.

Wenn Kinder Medikamente für Erwachsene erhalten

Ärzte müssen Kindern und Jugendlichen manchmal Medikamente verschreiben, die nur für Erwachsene zugelassen sind. Eine Studie in der Fachzeitschrift „DMW“ liefert erstmals zuverlässige Daten zu drei häufigen Anwendungsgebieten.

Babytauchen kann gefährlich sein

Babyschwimmkurse mit Untertauchen sind in Deutschland weit verbreitet. Dass Babytauchen riskant sein kann und Eltern darüber informiert werden sollten, das ist jedoch das Fazit eines aktuellen Fallberichts über einen Notfalleinsatz beim Babyschwimmen.

"Keine Angst, es tut weh!"

Das Fallbeispiel des 10-jährigen Tom stelllt praxisnah psychologische Interventionen vor, die die Stabilisierung des Patienten, die Reduktion von Angst und das Erleben von Selbstwirksamkeit bei belastenden medizinischen Maßnahmen bewirken können.

Mit Kuscheltier in den Kernspin

Bochumer Kliniker konnten erstmalig zeigen, dass es möglich ist, Köpfe von Kindern im Kernspintomographen ohne Vollnarkose oder sonstige medikamentöse Sedierung zu untersuchen.

Haftungsrisiko

Wer haftet, wenn ein Patient stürzt? Wie kann man Stürzen vorbeugen? Und welche Vorbeugemaßnahmen sind erlaubt? Lesen Sie die Antworten des Rechtsexperten Christoph Bork.

Referenzwerte der Pulsoxymetrie im Licht der modernen Geburtsmedizin

Für objektive Ergebnisse bezüglich des Zustands eines Neugeborenen empfehlen Leitlinien den Einsatz der Pulsoxymetrie. Geburtshelfer führten dazu eine prospektive Beobachtungsstudie durch.

Überraschende Ursache von erblicher Farbenblindheit entdeckt

Genetiker am Forschungsinstitut für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Tübingen haben ein neues Gen als Ursache einer vererbten Form von kompletter Farbenblindheit entdeckt.

Transkutane Bilirubinbestimmung als Screening für Neugeborenen geeignet

Die neonatale Hyperbilirubinämie verläuft in der Regel gutartig. Doch bei Frühgeborenen, deren Gehirn für die Toxizität von Bilirubin empfindlicher ist, können Probleme auftreten.

Krampfanfälle im aEEG: Risiko für Hirnschäden erhöht

EEG-Untersuchungen zeigen bei 4 – 48 % der Frühgeborenen Krampfaktivität. Diese gehen laut Studien mit einem erhöhten Risiko für IVH, Schädigungen der weißen Hirnsubstanz, Sterblichkeit und kognitiven Beeinträchtigungen einher.

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