Onkologische Welt

Aktuelle Ausgabe

In dieser Ausgabe:

Minimale Resterkrankung bei der akuten myeloischen Leukämie

Ist nach einer AML-Behandlung eine residuelle maligne Zellpopulation unterhalb des morphologischen Niveaus nachweisbar, verschlechtert sich die Prognose. Deshalb unterstützen Leitlinien die „komplette Remission ohne minimale Resterkrankung“ als wesentliches Responsekriterium. In einem systematischen Review und einer Metaanalyse wurden jetzt 81 Studien mit 11151 AML-Patienten ausgewertet. Die Ergebnisse belegen den Nutzen der minimalen Resterkrankung als Vorhersagekriterium.

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Von der Blockade zum Treibstoff

Manche Tumorzellen schwächen mit Milchsäure den Stoffwechsel von Immunzellen. Die therapeutische Neutralisierung mit Natriumbicarbonat stimuliert das Immunsystem für eine effektive Anti-Tumor-Antwort.

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Neue Behandlungsansätze bei der AML und der MDS?

Die Kernelemente der allogenen Stammzelltransplantation bei akuten myeloischen Leukämien sind die Myeloablation, Immunreaktion und Engraftment. Jahrzehntelang stand dabei die vollständige Eradikation des Knochenmarks durch die Hochdosischemotherapie und Bestrahlung im Vordergrund. Aktuell verschiebt sich insbesondere bei älteren Patienten der Schwerpunkt auf die Immunantwort. Mithilfe einer Mikrotransplantation hämatopoetischer Zellen sollen eine deutlich reduzierte Konditionierung und erheblich...

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Nichts für Schönwetterkapitäne: CAR-T-Zellen – Immunonkologie trifft Intensivmedizin

WAS IST NEU?

CRS und ICANS als Nebenwirkung von CAR-T-Zellen Das Cytokine-Release-Syndrome (CRS) ist die häufigste Nebenwirkung einer CAR-T-Zell-Therapie und kann von leichtem Fieber bis zu einem Multiorganversagen führen. Pathophysiologisch kommt es beim CRS zu einem Zytokinsturm und trotz einer Therapie mit Tocilizumab sind refraktäre und tödliche Verläufe beschrieben. Die Symptome des Immune-Effector-Cell-associated-Neurotoxicity-Syndrome (ICANS) variieren von leichter Desorientiertheit bis zum...

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Über die heilende Kraft des echten Gesprächs

Für den Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen in Medizin und Pflege ist das Gespräch das Zentrale, denn mag das Gespräch auch nicht lebensrettend sein, so bleibt es gleichwohl überlebensnotwendig. Das Gespräch ist in sich wertvoll, trägt in sich einen Wert, weil das Gespräch selbst spricht. Allein dass man mit jemandem spricht, bringt man das Eigentliche schon zum Ausdruck, nämlich dass der andere Bedeutung hat. Weil das Gespräch Vermittlung und Ausdruck zugleich ist, wird auch erklärbar, warum g...

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DOI: 10.1055/s-010-50056

Onkologische Welt

Ausgabe 06 · Dezember 2020

Editorial

275
Kretzschmar, Alexander : Onkologische Welt

Originalartikel

Spektrum Onkologie

311
Schmale, Ine : ZNS-Tumoren

Aktuell

335
Krome, Susanne : Supportivtherapie
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