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Lege artis - Das Magazin zur ärztlichen Weiterbildung
Prof. Dr. med. Peter R. Galle
Prof. Galle ist seit 1998 Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Johannes-
Gutenberg-Universität Mainz.
Von 2005 bis 2008 war er darüber hinaus auch Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums. Sein Medizinstudium absolvierte Peter R. Galle von 1978 bis 1985 an den Universitäten FU Berlin, Marburg, Mannheim und Heidelberg - mit Auslandsaufenthalten in London und Houston. Danach arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Angestellter am Zentrum für Molekulare Biologie Heidelberg und anschließend an der Universitätsklinik Heidelberg in der Abteilung Gastroenterologie. Dort schloss er seine Facharztausbildung in Innerer Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie ab und habilitierte 1993 zur Replikation von Hepatitis-B-Viren in vitro.
Prof. Galles Schwerpunkte sind Leber- und Tumorerkrankungen. Er hat mehr als 350 Originalarbeiten publiziert, ist Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Fachgesellschaften und u. a. Co-Editor des Journal of Hepatology.
Prof. Dr. med. Götz Geldner
Prof. Geldner ist seit 2005 Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin am Klinikum Ludwigsburg.
Götz Geldner studierte von 1985 bis 1991 Medizin in Heidelberg, New Haven und Erlangen. In Erlangen absolvierte er 1996 auch seine Facharztausbildung zum Anästhesiologen. Im Anschluss arbeitete er bis 2001 als Oberarzt an der Universitätsklinik für Anästhesiologie in Ulm, wo er habilitiert wurde. Von 2001 bis 2005 war Prof. Geldner Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie in Marburg. 2003 schloss er zudem das Fernstudium „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“ (Universität Kaiserslautern) ab. Die Universität Marburg ernannte ihn 2005 zum außerplanmäßigen Professor.
Zu Prof. Geldners Interessen zählen Notfall- und Intensivmedizin, Muskelrelaxanzien, Anästhesie und Ökonomie, Qualität in der Medizin sowie Qualitätssicherung. Am Klinikum Ludwigsburg war er am Aufbau des CIRS-Systems in der Anästhesie beteiligt. Prof. Geldner ist Präsident des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten (BDA).
Prof. Dr. med. Alfred Königsrainer
Prof. Königsrainer ist Direktor der Tübinger Universitätsklinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Er amtiert als Sprecher des dortigen Zentrums für Gastrointestinale Onkologie und ist Mitglied im Vorstand des Südwestdeutschen Tumorzentrums/ Comprehensive Cancer Center (CCC) Tübingen.
Nach dem Medizinstudium in Innsbruck und der italienischen Approbation in Bologna absolvierte Alfred Königsrainer seine Facharztausbildung in Innsbruck und habilitierte dort auch. Mailand, Hamburg, Brüssel und London waren weitere Stationen seiner Arbeit. Er war stellvertretender Ärztlicher Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik in Innsbruck, bevor er 2004 zum Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Tübingen berufen wurde. Prof. Königsrainer war Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Transplantation, Transfusion und Genetik und mehr als 10 Jahre lang Vorstandsmitglied der Europäischen Leber- und Darmtransplantationsvereinigung (ELITA).
Zu seinen Schwerpunkten zählen die chirurgische Behandlung von Tumoren und die Transplantationschirurgie aller Bauchorgane inklusive Mehrorgantransplantationen. Mit der Sommerschule der Theodor-Billroth-Akademie fördert Prof. Königsrainer den chirurgischen Nachwuchs bereits im Studium.
Prof. Dr. med. Frank-Gerald B. Pajonk
Prof. Pajonk ist Lehrbeauftragter für Psychiatrie und Psychosomatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und leitet seit 2012 die Praxis Isartal für Erkrankungen der Psyche in Schäftlarn. Er ist darüber hinaus Professor für Psychiatrie an der Georg-August-Universität Göttingen.
Frank-Gerald B. Pajonk studierte von 1986 bis 1993 Humanmedizin in Essen und München. Nach kurzer Zeit in der Chirurgie absolvierte er seine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an den Universitätskliniken in München und Hamburg. Es folgten Auslandsaufenthalte in Israel und den USA sowie eine Zwischenstation in der pharmazeutischen Industrie. Im Jahr 2002 habilitierte er an der Universität Hamburg und arbeitete anschließend als Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes. Von 2007 bis 2011 war er Chefarzt an der Privat-Nerven-Klinik Dr. Kurt Fontheim in Liebenburg (Harz).
Zu Prof. Pajonks wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkten zählen psychiatrische Notfälle sowie die Ätiopathogenese und Therapie von Schizophrenien und Demenzen. Er ist Leiter des Referats Notfallpsychiatrie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN).