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Herzlich Willkommen

Die Laryngo-Rhino-Otologie ist die deutschsprachige Fachzeitschrift für Ärzte in Klinik und Praxis mit Fokus auf die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Die Laryngo-Rhino-Otologie bringt die Themen, die Sie wirklich interessieren und in der täglichen Arbeit unterstützen: Kurze, leicht lesbare Beiträge, interessante Rubriken und Originalarbeiten mit Relevanz für Ihre Arbeit. 

 

DOI 10.1055/s-00000036

Laryngo-Rhino-Otologie

In dieser Ausgabe:

Vom Lernziel zur Prüfung: Constructive Alignment in der Aus- und Weiterbildung

Eine möglichst transparente, leistungsgerechte und faire Prüfung mit entsprechender Trennschärfe ist etwas, was sich Lehrende und Lernende in gleichem Maße wünschen und in Prüfungssituationen vorstellen. Dieser Artikel soll dazu beitragen, das grundsätzliche Verständnis für Prüfungsgestaltungen zu schärfen und das variable Zusammenspiel von Lehr- und Prüfungsformaten zu beleuchten.

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Ein besonderer Nasenhaupthöhlentumor

Eine 41-jährige Patientin wurde uns von den Kollegen der Neurochirurgie vorgestellt, nachdem im Rahmen der diagnostischen Bildgebung eines großen frontoparietalen Meningeoms WHO-Grad I rechts ein Nasenhaupthöhlentumor aufgefallen war.

Die Patientin berichtete, seit ca. 5 Jahren an rezidivierender linksseitiger Epistaxis sowie gelegentlich klarflüssiger anteriorer Rhinorrhoe zu leiden. Außerdem bestehe eine linksseitige Nasenatmungsbehinderung.

In der anterioren Rhinoskopie und Endoskopie der linke...

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Aus der Gutachtenpraxis: Tinnitusverstärkung nach einem akuten Schalltrauma?

Gehörschäden können bekanntermaßen mit einem Tinnitus (Ohrgeräusch) vergesellschaftet sein. Man spricht dann von einem Begleit-Tinnitus. Einen Tinnitus kann man zwar audiometrisch nicht messen, aber mittels einer Tinnitusanalyse wahrscheinlich machen. Von Bedeutung ist aber, dass die Lautstärke eines Tinnitus nicht objektivierbar ist. Wenn die Lautstärke beim subjektiven Tinnitusmatching bei einem Hörverlust von 40 dB z. B. 20 dB über der Schwelle, also bei 60 dB, angegeben wird, besteht Uneinig...

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Eingriffe bei malignen Tumoren von Zunge, Mundboden, Tonsillen und Rachenhinterwand

Unterkiefernahe T1- und T2-Tumoren im Mundbodenbereich werden nach transoraler, partieller, marginaler, aber Kontur erhaltender Mandibulektomie (Kastenresektion) mit ausreichendem Sicherheitsabstand reseziert.

Unterkiefernahe T1- und T2-Tumoren ohne Fixation mit der Umgebung und ohne regionäre Metastasierung.

transmandibuläres Tumorwachstum

regionäre Metastasierung (dann Durchzugmethode)

schwere intra- oder postoperative Blutung mit Gefahr der Aspiration und Hypoxie, Volumenmangelschock

entzündliche Komplikationen: Wundinfektion, Lymphadenitis colli, Retro- und Parapharyngealabszess, Halsphlegmone, Jugularisthrombose und Mediastinitis

Schmeckstörungen, Schluckstörung, Zungenbeweglichkeitsstörung

Zahnschäden, Zahnverlust, prothetische Versorgung, Kiefergelenksschäden, Kieferklemme; velopalatinale Insuffizienz, Schluck- und Sprachstörung (Sprachklangänderung)

Wundheilungsstörungen, Speichelfistelbildung, ggf. Neck-Dissection-Folgen

Rezidivgefahr, Möglichkeit der Radiochemotherapie oder einer Nachoperation

Laserrisiken

Tumorrezidiv

Sensibilitäts- oder Mobilitätsstörungen der Zunge, Zähne und des Nervus-mentalis-Bereichs, ggf. mit Sprech-, Kau- oder Schluckstörungen

Nachblutung, Hämatom- oder Ödembildung in der Zunge, deswegen evtl. Tracheotomie

Stauung und Entzündung der Submandibulardrüse

Wundinfektion, Sekundärheilung, Narbenstrikturen

Unterkieferosteomyelitis, dadurch vollständige Funktionseinbußen bei der Ernährung/Artikulation; Notwendigkeit einer chirurgischen Versorgung

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BIOPASS-Hybrid-Navigation für die endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie – ein Assistenzsystem

Bisherige Navigationssysteme können zwar im Rahmen der funktionellen endoskopischen Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS) die Position des „getrackten“ Operationsinstruments in radiologische Schnitt-Bilddaten bestimmen, geben aber keine Hilfestellung direkt im videoendoskopischen Bild des Operateurs. Diese direkte Hilfestellung zur intraoperativen Orientierung und Risikoreduzierung zu entwickeln, war Ziel des BIOPASS-Projekts (BildOntologie undprozessgestütztesAssistenzsystem). Das Projekt verfolgt d...

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Die Schnittstelle der Logopädie im Prozess der Geschlechtsangleichung von Mann zu Frau

Hintergrund Die Stimme ist für die Geschlechtsidentifikation während des Transitionsprozesses entscheidend, da die Stimmfeminisierung einen bedeutenden Anteil zum Gelingen des Passing hat. Um die Rolle der Logopädie während des interdisziplinären Geschlechtsangleichungsprozesses von MzF-Trans* einordnen zu können, bedarf es möglicher Handlungsempfehlungen für die Zusammenarbeit mit den beteiligten Ärzten.

Material und Methoden Vier Experteninterviews aus den Bereichen der Phonochirurgie, Phoniatrie...

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Einer für alle: Der NNH-Trainer

Die Anatomie der Nasennebenhöhlen (NNH) ist für chirurgische Noviz*innen in ihrer Komplexität schwierig zu erfassen. Gleichwohl ist ein 3-dimensionales Vorstellungsvermögen sowohl für die klinische Untersuchung als auch für Operationen sehr bedeutsam. Schlussendlich ist eine exakte Kenntnis der topografischen und individuellen Anatomie eine Voraussetzung zur Vermeidung und, sofern notwendig, zum Management operativer Komplikationen.

Hierfür müssen psychomotorische Fertigkeiten parallel zur kognit...

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Emphyseme nach Cochlea-Implantation – Risikofaktoren und Therapieoptionen

Hintergrund Im Rahmen der Cochlea-Implantation (CI) zählen Serom- und Hämatombildung, Wundinfektion oder Schwindel zu den seltenen, aber typischen postoperativen Komplikationen. Emphyseme werden dagegen selten beobachtet. Sie können sowohl in der postoperativen Heilungsphase als auch Jahre später auftreten. Ein Therapiealgorithmus existiert bisher nicht.

Methodik Wir berichten von 3 Patient*innen mit subkutanem Emphysem im Bereich des Signalprozessors aus dem eigenen Patientenkollektiv. In einem un...

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Dysphagie bei tracheotomierten Patienten nach Langzeitbeatmung

Unabhängig von der Art der kritischen Erkrankung haben tracheotomierte Patienten ein hohes Risiko für die Entwicklung einer Schluckstörung. Diese ist potenziell lebensbedrohlich, da sie zu Aspiration und Pneumonie führen kann. Vor einer oralen Nahrungsgabe sollte daher unbedingt eine Schluckdiagnostik mittels Bolusfärbetest und/oder FEES durchgeführt werden. Da ein physiologischer Luftstrom durch den Larynx und ein adäquater subglottischer Druck Schlüsselkomponenten eines effektiven Schluckaktes...

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