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Herzlich Willkommen

Die Laryngo-Rhino-Otologie ist die deutschsprachige Fachzeitschrift für Ärzte in Klinik und Praxis mit Fokus auf die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Die Laryngo-Rhino-Otologie bringt die Themen, die Sie wirklich interessieren und in der täglichen Arbeit unterstützen: Kurze, leicht lesbare Beiträge, interessante Rubriken und Originalarbeiten mit Relevanz für Ihre Arbeit.

 

DOI 10.1055/s-00000036

Laryngo-Rhino-Otologie

In dieser Ausgabe:

Update Cochlea-Implantation: Indikationsstellung und Operation

Dieser Übersichtsartikel informiert über die aktuellen Indikationskriterien einer Cochlea-Implantation im Kindes- und Erwachsenenalter, die notwendige Vordiagnostik, die Kriterien, die für die Auswahl von Cochlea-Implantat und Elektrodenträger eine Rolle spielen, die mikrochirurgischen Grundprinzipien der Cochlea-Implantat-Chirurgie und Qualitätsanforderungen in der Cochlea-Implantat-Versorgung.

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Unklare Raumforderung der Columella

Eine Raumforderung im Bereich der Nase bzw. der Columella kann verschiedene Ursachen haben. Klinische Symptome sind von der Größe und der Lokalisation abhängig.

Wir berichten über eine unklare Raumforderung der Columella.

Ein 59-jähriger Patient stellte sich in unserer Ambulanz aufgrund einer seit ca. 10 Tagen bestehenden, zunehmenden, schmerzlosen Schwellung im Bereich der Columella vor (Abb. 1).

In der HNO-Spiegeluntersuchung zeigte sich eine elastische Raumforderung bzw. Schwellung der Columella...

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Seltene Differenzialdiagnose einer zervikalen Raumforderung

Dieser Fallbericht stellt eine heterotrope Ossifikation als seltene Ursache einer zervikalen Raumforderung vor.

Eine 58-jährige Frau stellte sich aufgrund einer seit 5 Jahren bestehenden Raumforderung submental links vor. Die Raumforderung habe langsam an Größe zugenommen. Dyspnoe, Dysphagie, Schmerzen, Heiserkeit und B-Symptome wurden verneint. Die Patientin berichtete, dass sie vor ca. 20 Jahren einen Fahrradsturz mit Aufprall auf dem Kinn erlitten habe.

Es ließ sich eine ca. 1,5cm große, gut ve...

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Aus der Gutachtenpraxis: Tendinitis und Achillodynie nach nicht indizierter Gabe eines Fluorchinolon-Antibiotikums bei akuter Rhinosinusitis – ein Behandlungsfehler

Glieder-, Gelenk- und Muskelschmerzen sind bekannte Störwirkungen der Behandlung von Infektionen mit Gyrasehemmern. Es werden aber immer wieder auch Tendopathien bis hin zum Sehnenriss, insbesondere bei den Achillessehnen, beschrieben. Deshalb sollte ein Gyrasehemmer nicht als Standard-Breitbandantibiotikum verschrieben werden, sondern nur bei gezielter Indikation. Der folgende Fall zeigt, welche Folgen eine falsch indizierte Verwendung bei einer Rhinosinusitis haben kann (T. Brusis).

Der therape...

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COVID-19-Impfungen: Replizierend oder Nichtreplizierend?

Innovative und wirksame Impfstrategien entwickeln sich zum wichtigsten Hebel zur Bekämpfung der durch SARS-COV-2 ausgelösten globalen Pandemie. Innerhalb weniger Monate wurden durch Wissenschaftler weltweit vielversprechende neue Vakzine entwickelt; hierbei nutzen mehrere Impfstoffe das Prinzip adenoviraler Vektoren zum Einbringen der eigentlich immunogenen Moleküle des SARS-Coronavirus zum Auslösen einer Immunantwort. Die vom russischen Gamaleya-Institut entwickelte COVID-19-VakzineSputnik V(Ga...

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Hebung eines nasoseptalen Lappens, Rekonstruktion des Spenderdefekts mit einem Kipplappen aus der gegenseitigen dorsalen Septumschleimhaut („reverse flap“)

Heben eines großflächigen, dorsal durch einen Schleimhautstiel mit der A. nasalis posterior versorgten Lappens aus der Septummukosa. Der Lappen dient zur Abdeckung therapeutisch anspruchsvoller Duradefekte nach rhino-neurochirurgischen ablativen Eingriffen bzw. nach Verletzungen.

Große Defekte der hinteren und mittleren Rhinobasis und/oder der Keilbeinhöhlenwände.

Wird die A. sphenopalatina oder die Schleimhaut der Keilbeinhöhlenvorderwand bzw. des Septum nasi zwangsläufig bei einem anstehenden Eingriff reseziert oder ist sie z. B. aufgrund vorangehender Eingriffe nicht mehr intakt, kann der Lappen auf der gleichen Seite nicht gehoben werden.

Bei anstehenden rhino-neurochirurgischen Eingriffen muss der Lappen vor dem eigentlichen Eingriff angelegt werden. Er kann zwischenzeitlich in der Kieferhöhle (nach Fensterung im mittleren Nasengang) oder im Nasenrachen „gelagert“ werden.

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Beurteilung von im Internet verfügbaren deutschsprachigen Patienteninformationen zum Hörsturz

Hintergrund Durch die Digitalisierung hat sich das Internet zu einem wesentlichen Informationsmedium für Patienten entwickelt. Patienten mit Hörsturz haben aufgrund unsicherer wissenschaftlicher Erkenntnisse einen besonders großen Informationsbedarf. In der vorliegenden Arbeit wurden daher die Ergebnisse einer Internetsuche zum Thema Hörsturz untersucht.

Material und Methoden Die ersten 30 Treffer einer Google-Suche mit dem Begriff „Hörsturz“ wurden kategorisiert, eine Lesbarkeitsstatistik anhand v...

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Entwicklung auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsleistungen mit und ohne AVWS im Grundschulalter

Hintergrund  Ob sich die an unauffälligen Kindern beschriebenen Reifungsprozesse des zentralen Hörsystems auch an Kindern mit auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS) im Grundschulalter nachweisen lassen, sollte an 2 Schülerjahrgängen (1. und 4. Klasse) im Kontrollgruppenvergleich untersucht werden.

Material und Methoden  In die Auswertung gingen 7 Testergebnisse von 82 Erstklässlern (40 mit AVWS; 42 unauffällige Kinder) und 65 Viertklässlern (35 mit AVWS; 30 unauffällige Kinder) e...

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Sulcus vocalis (Stimmlippenfurche)

Der Sulcus vocalis ist eine Störung des Stimmlippenepithels und der Lamina propria. Es kommt zu einer Verminderung der Stimmleistung. Stimmübungstherapie und chirurgische Maßnahmen sind möglich, der Erfolg ist allerdings unsicher.

Ein 45-jähriger Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei hatte als Kind keine Probleme mit der Stimme. Ein Stimmwechsel habe nicht stattgefunden. Seit seiner Jugend sei die Stimme behaucht, nicht steigerungsfähig und nach Stimmbelastung „weg“. Berufliche Probleme entstehen dadu...

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Postoperative Hypokalzämie – die häufigste Komplikation der endokrinen Chirurgie der Halsregion: Akutes Management

Hintergrund  In Deutschland sind jährlich ca. 8000 Patienten nach Eingriffen an Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Larynx von einem behandlungsbedürftigen postoperativen Hypoparathyreoidismus betroffen. Die Patienten leiden im Akutstadium der Hypokalzämie an Parästhesien und nicht selten auch über viele Jahre hinweg unter der Angst vor einem erneuten körperlichen Kontrollverlust bei schweren postoperativen Tetanien.

Fragestellung/Ziel  Ziel dieser Arbeit ist es, für die Wichtigkeit des Managements d...

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