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DOI 10.1055/s-00023617

Journal Club AINS

In dieser Ausgabe:

Aktualisierte Leitlinie zur invasiven Beatmung stärkt Qualität und Patientensicherheit

Die Beatmung zählt zu den zentralen und häufig lebensrettenden Therapien in der Intensivmedizin. Vor diesem Hintergrund wurde die S3-Leitlinie „Invasive Beatmung und Einsatz extrakorporaler Verfahren bei akuter respiratorischer Insuffizienz“ (AWMF-Register-Nr. 001/021) umfassend aktualisiert und nun veröffentlicht.

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Unterstützung für das Leben nach der Intensivstation

Bis zu zwei Drittel der Überlebenden zeigen auch 3 Monate nach Entlassung Symptome des sogenannten Post-Intensive-Care-Syndroms (PICS), welche die Lebensqualität relevant einschränken können. Nach einem Jahr sind mehr als die Hälfte der Überlebenden noch nicht beschwerdefrei. Für diese Betroffenen bietet die Interdisziplinäre Internistische Intensivmedizin am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) jetzt als eine von wenigen Kliniken in Deutschland eine spezialisierte Nachsorgeambulanz an.

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Medizinische Forschung geht am tatsächlichen Bedarf oft vorbei

Eine neue Studie unter Beteiligung von Forschern der Universität Mannheim zeigt: Krankheiten wie Diabetes oder Suchterkrankungen nehmen weltweit zu, die Forschung dazu hinkt jedoch hinterher und findet schwerpunktmäßig nur in einigen wenigen Ländern statt (Nature Medicine 2025. DOI: 10.1038/s41591-025-03923-0).

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Höherer Zielblutdruck verschlechtert Outcome bei septischem Schock

Der septische Schock ist eine Unterform der Sepsis und weist der Literatur zufolge selbst in Industrieländern eine hohe Sterblichkeit von etwa 38,5 % auf. Er ist durch anhaltende Hypotonie trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr gekennzeichnet und erfordert eine sofortige Stabilisierung der Hämodynamik des Patienten. Der optimale Zielblutdruck, ein Schlüsselfaktor im Kreislaufmanagement bei septischem Schock, ist jedoch weiterhin umstritten. Da die Autoregulation, die die Organdurchblutung steuert, je nach Patientendemografie, Krankheitstyp und Schweregrad variiert, muss die Wirkung des Ziel-MAPs (mean arterial pressure, mittlerer arterieller Druck) in der Population, die in früheren Studien nicht hinsichtlich ethnischer Charakteristika, Krankheitsspezifität oder Prävalenz von chronischer Hypertonie untersucht wurde, weiter analysiert werden. Die Ergebnisse früherer Studien könnten durch katecholaminbedingte Nebenwirkungen beeinflusst worden sein, daher sollte die Wirkung eines hohen Ziel-MAPs mithilfe eines Protokolls untersucht werden, das die Katecholamindosis minimiert.

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Profitieren Schwerkranke von einer erhöhten enteralen Proteingabe?

Internationale Leitlinien empfehlen bei Schwerkranken eine höhere als übliche Proteingabe: mindestens 1,2 g Protein/kg Körpergewicht. In der Praxis sieht das allerdings anders aus: Im Allgemeinen erhalten die Patienten etwa die Hälfte dieser Menge, entsprechend der für Gesunde empfohlenen. Die Beweislage für einen Nutzen der erhöhten enteralen Zufuhr ist allerdings eher dünn. Summers et al. haben das nun überprüft.

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Perioperatives Aspirationsrisiko bei GLP-1-Rezeptorantagonisten – weiterer Schritt zur Klarheit

Die Verordnung von GLP-1-Rezeptorantagonisten (GLP-1-RA) im Rahmen der Diabetes- und Adipositasbehandlung ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Viele Patienten mit dieser Medikation müssen sich elektiven und auch Notfalleingriffen in Allgemeinanästhesie unterziehen. Nationale Leitlinien weltweit sehen das Auslassen der letzten regulären Verabreichung dieser Medikamentengruppe vor der Narkose vor. Das gefürchtete Aspirationsrisiko – unter anderem ist eine verzögerte Magenentleerung Teil der Medikamentenwirkung – soll so verhindert werden.

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Schmerzen bei Kaiserschnitt unter rückenmarknaher Anästhesie

Mittlerweile hat sich bei Schnittentbindungen eine rückenmarknahe Anästhesie als Methode der Wahl etabliert. Dennoch kann die Patientin während des Eingriffs mehr oder weniger starke Schmerzen haben – dieser Aspekt ist jedoch bislang kaum untersucht worden. Elinor Charles und Kollegen haben nun eine systematische Übersicht und Metaanalyse zu dieser Frage durchgeführt.

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Perioperativer Antibiotikaallergietest bei angeblich allergischen Patienten

Eine Antibiotikaallergie wirkt sich auf die perioperativen Outcomes aus und schränkt Behandlungsmöglichkeiten teilweise stark ein. Ob eine solche Allergie, insbesondere gegenüber Betalaktamantibiotika, aber tatsächlich vorliegt, ist nicht immer völlig sicher, wenn man sich nur auf die Angaben des Patienten verlässt.

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Der alkoholkranke Patient auf der Intensivstation

Patienten mit Alkoholintoxikation oder Alkoholentzugssymptomatik mit schweren Komplikationen müssen auf einer Intensivstation behandelt werden. Die Therapie richtet sich nach der Symptomschwere und erfolgt stufenweise. Komplikationen wie Delir, Krampfanfälle, Hypoglykämie, Elektrolytstörungen, Thrombopenie, Vorhofflimmern und Infekte bedürfen einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Intensivmedizinern, Internisten und Psychiatern.

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