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DOI 10.1055/s-00023617

Journal Club AINS

In dieser Ausgabe:

Studie zu psychischen Belastungen des medizinischen Personals während der Corona-Pandemie

Die Belastung des medizinischen Fachpersonals während der Corona-Pandemie ist seit dem Frühjahr Dauerthema. Jetzt belegen die Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung, wie hoch das Risiko für die Betroffenen ist, eine Depression oder eine Angststörung zu entwickeln und wie sich die Belastungen auf die Arbeit auswirken. Prof. Dr. Yesim Erim, Leiterin der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen, befragte zwischen April und Juni 2020 gemeinsam mit den Psychosomatischen Abteilungen der Universitätsklinika Bonn, Dresden, Köln und Ulm 8.071 Teilnehmende aus dem deutschen Gesundheitsbereich, darunter 3.060 Beschäftigte der fünf Universitätsklinika.

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Prednison effektiv in der Reduktion von Cluster-Kopfschmerzattacken

Eine aktuell in „Lancet Neurology“ publizierte Studie [1] zeigt, dass die Therapie mit Prednison die Zahl der Kopfschmerzattacken bei Patientinnen und Patienten mit episodischem Clusterkopfschmerz signifikant reduzieren kann. Bei einem Drittel der Patienten beendete die Therapie die Kopfschmerzanfälle sogar ganz und bei der Hälfte der Studienteilnehmer konnte zumindest die Halbierung der Attackenzahl erreicht werden, ohne dass es zu mehr Nebenwirkungen als in der Placebogruppe kam. Einziger Wermutstropfen: Die Studie musste aufgrund der schleppenden Rekrutierung vorzeitig beendet werden.

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KI-Technik gegen Blutkonserven-Verschwendung

Jeden Tag müssen in Deutschland etwa 800 Blutkonserven entsorgt werden, weil sie nicht rechtzeitig verbraucht wurden. Bei den nur wenige Tage haltbaren Thrombozytenkonzentraten liegt die Verlustrate bei über 10 Prozent. Gemeinsam mit dem Uniklinikum Essen arbeitet die Fachhochschule Dortmund an KI-gestützten Systemen für eine effizientere Blutkonserven-Logistik.

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Prävention der beatmungsassoziierten Pneumonie

Die beatmungsassoziierte Pneumonie (Ventilator-associated Pneumonia, VAP) ist die häufigste nosokomiale Infektion in der Intensivmedizin und stellt eine relevante Komplikation im Rahmen der maschinellen Beatmung dar. Maßnahmen zur Prävention einer VAP gehören daher zur Standardbehandlung beatmeter Patienten.

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Hydrokortison könnte Outcomes bei COVID-19 verbessern

Zur Behandlung einer symptomatischen Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-2 (COVID-19) werden zahlreiche Medikamente und Vorgehensweisen getestet. Zu der mit am häufigsten untersuchten Substanzklasse gehören Steroide, und ein internationales Forscherteam berichtet nun über die Ergebnisse einer Hydrokortisongabe.

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Ökologische Nachhaltigkeit: Handlungsempfehlungen für OP und Intensivstation

Das vorliegende Positionspapier wurde von den Präsidenten des BDA und DGAI im März 2020 beauftragt und von der gemeinsamen Kommission „Nachhaltigkeit in der Anästhesiologie“ erstellt. Ziel war hierbei die Benennung konkreter Maßnahmen, die eine konsequente und nachhaltige Reduktion von CO 2 -Emissionen in der Anästhesie ermöglichen und dadurch negative ökologische Auswirkungen in Anästhesie und Intensivmedizin minimieren können.

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ICU: psychische Störungen als Behandlungsfolge?

Nach einer intensivmedizinischen Behandlung können Patienten in den Folgejahren psychopathologische Auffälligkeiten entwickeln, die sich teilweise negativ auf Lebensqualität und Lebenserwartung auswirken. Um mehr über die Häufigkeit und Schweregrad von Angststörungen, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen bei ICU-Überlebenden herausfinden zu können, haben Hatch und Kollegen eine prospektive Kohortenstudie zum Thema durchgeführt.

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Die perioperative Lidocaingabe verbessert postoperativen Schmerzscore kaum

Die perioperative Gabe von Lidocain als Baustein der Schmerztherapie und zur Reduktion des Opioidbedarfs ist viel diskutiert. Einige Studien weisen auch darauf hin, dass Lidocain zur schnelleren Normalisierung der Darmfunktion beitragen könnte. Die vorliegende Metaanalyse fasst die vorhandenen Studiendaten zu diesen Fragestellungen zusammen.

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Assoziation zwischen postoperativem Schmerz und Herzschädigung

Etwa 320 Millionen Operationen werden jährlich auf der Welt durchgeführt. Trotz erheblicher Fortschritte im klinischen Monitoring und in der perioperativen Versorgung versterben 1 bis 2 % aller operierten Patienten in den ersten 30 Tagen nach einer Operation. Unkontrollierter Schmerz nach nichtkardialen Operationen aktiviert den Sympathikus, was zu Tachykardie, Hypertension und erhöhter kardialer Kontraktilität führt. All diese Reaktionen bedingen einen Anstieg des myokardialen Sauerstoffbedarfs.

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