• Akupunktur bei Schwangeren

     

Einführung der geburtshilflichen Akupunktur im Universitätsspital Basel

Mit dem Praxisentwicklungsprojekt entsprach das Universitätsspital Basel dem Wunsch vieler Frauen, Akupunktur als unterstützende Maßnahme während der Geburt nutzen zu können. Die Aufteilung in vier Projektphasen war die Grundlage für den reibungslosen Ablauf und die anhaltend sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Die Geburtsabteilung des Schweizer Universitätsspitals begleitet durchschnittlich 2300 Geburten pro Jahr. Die stetig steigende Nachfrage schwangerer Frauen in der Frauenklinik des Universitätsspital Basel (USB) nach alternativ- und komplementärmedizinischen Anwendungen und das vermehrte Interesse des Hebammenteams der Geburts- und Schwangerenabteilung an dieser Methode stellten die Grundlage zum Praxisentwicklungsprojekt „Einführung der Akupunkturanwendung in der Klinik für Geburtshilfe und Schwangerschaftsmedizin“ dar.

Das Praxisentwicklungsprojekt hatte zum Ziel, Akupunktur auf der Geburtsabteilung als unterstützende Maßnahme während der Geburt einzuführen.

Methode

Das Projekt wurde in vier Phasen durchgeführt (August 2008 bis März 2012). Nach jeder Phase bestand die Möglichkeit, das Projekt fortzusetzen, anzupassen oder abzubrechen.

Phase 1: Aufzeigen der aktuellen Evidenz durch eine Literaturrecherche und Klären der Rahmenbedingungen (Qualität, Ausbildung, Kosten, Dauer).

Phase 2: Erarbeitung und Umsetzung eines Konzeptes zur Akupunkturanwendung (Indikationen, Kompetenzen, Dokumentation, Leistungserfassung) und Start der Hebammenausbildung in Akupunktur.

Phase 3: Festlegen von Evaluationsinstrumenten.

Phase 4: Evaluation der Leitlinien, Zufriedenheit der Frauen (explorative, qualitative Forschungsarbeit), Zufriedenheit der Hebammen (quantitative Fragebogen – Auswertung), Definition eines Qualitäts-Sicherungssystems und Einführung des offiziellen Angebotes.

Die Studiendurchführung wurde von der ärztlichen und pflegerischen Leitung der Frauenklinik USB und der Ethikkommission genehmigt. Sowohl das Projekt als auch die qualitative Studie (Masterarbeit) wurden vom USB finanziert.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel Einführung der geburtshilflichen Akupunktur im Universitätsspital Basel

Aus der Zeitschrift Die Hebamme 04/2013; Martina Gisin, Katharina Fierz, Brigitte Bühler, Irene Hösli

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Prof. Irene Hösli und Martina Gisin sind Referentinnen beim beim 10. Forum Hebammenarbeit zum Thema "Ambulantes Management für Schwangere mit vorzeitigem/ frühzeitigem Blasensprung".

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Quelle

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