• Schwanger während der Corona-Pandemie

     

Coronavirus: Was bisher über SARS-CoV-2 bekannt ist

Seit dem ersten Auftreten der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) in China sind nur wenige Wochen vergangen. In dieser Zeit hat sich die Infektion weltweit ausgebreitet. Doch auch das Wissen über das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist gewachsen. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und gibt einen Überblick, wie die limitierte Datenlage hinsichtlich Schwangerschaft und Geburt einzuschätzen ist.

Entstehung und Verbreitung

Ende Dezember 2019 meldeten Gesundheitsbehörden in China mehrere Fälle von Pneumonien unbekannter Ätiologie. Chinesische Wissenschaftler führten diese auf ein neuartiges Coronavirus zurück, das sich durch große Homologie zum Erreger von SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) auszeichnet und daher als SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) bezeichnet wurde.

 

INFO

Coronaviren

Coronaviren sind RNA-Viren, die sowohl Tiere als auch Menschen befallen können. Ihr Name ist auf ihr typisches kranzförmiges Aussehen (lat. Corona; Kranz, Krone) zurückzuführen. Beim Menschen lösen die Viren vor allem Erkrankungen des Respirationstrakts aus. Neben SARS-CoV und dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 gehört auch der Erreger des Middle East Respiratory Syndrome (MERS) zur Familie der Coronaviren. Alle drei können neben milden und moderaten Symptomen auch sehr schwere Krankheitsverläufe nehmen. Vier weitere Coronaviren sind in Deutschland verbreitet. Sie führen zu typischen Erkältungssymptomen, die in der Regel mild verlaufen.

Das erste Auftreten von COVID-19 wird mit der chinesischen Stadt Wuhan in der Provinz Hubei in Zusammenhang gebracht, da dort bis Mitte März 2020 die meisten Infektionen mit COVID-19 gemeldet wurden. Seither ist die Zahl der Infizierten außerhalb Chinas stark angestiegen, während die gemeldeten Neuinfektionen aus China zurückgehen. Am 11. März 2020 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die weltweite Ausbreitung von COVID-19 als Pandemie ein.

Prävention und Therapie

Die Erkrankung gilt als sehr infektiös, da sich das Virus in den oberen Atemwegen repliziert und von dort leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. In 4 von 5 Fällen ist der Verlauf von COVID-19 mild, doch insbesondere Risikogruppen können von schweren Krankheitsverläufen betroffen sein und an den Folgen der Infektion versterben. Bei vielen der schwer erkrankten Patienten muss mit einer im Vergleich zu anderen akuten respiratorischen Infektionen längeren intensivmedizinischen Behandlung und Beatmungszeit bzw. mit zusätzlichem Sauerstoffbedarf gerechnet werden. Dadurch kann das Gesundheitssystem überlastet werden. Da zum jetzigen Zeitpunkt weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie zur Verfügung stehen, gilt als wichtigste Maßnahme, die Verbreitung der Krankheit zu verlangsamen. Dabei wirken drei zentrale Komponenten zusammen:

  • Verhinderung der Ausbreitung durch Fallfindung und Absonderung von engen Kontaktpersonen
  • Soziale Distanz schaffen
  • Gezielter Schutz von vulnerablen Gruppen

 

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Aus der Zeitschrift Die Hebamme 02/2020

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Quelle

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