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DOI 10.1055/s-00000019

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie

In dieser Ausgabe:

Therapie der Benzodiazepinabhängigkeit

Langzeitverordnungen von Benzodiazepinen entfallen vor allem auf ältere und weibliche Patienten. Entzugsbehandlungen sollten schrittweise über einen mehrwöchigen Zeitraum erfolgen. Begleitende Schlaf- und depressive Störungen im Benzodiazepinentzug kann man am ehesten mit sedierenden Antidepressiva behandeln. Die spärliche Studienlage deutet auf eine gewisse Effizienz von Psychoedukation, motivationalen Strategien und kognitiver Verhaltenstherapie.

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Neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation in den Bundesländern Niedersachsen und Bremen

Einleitung Die Untersuchung diente der Erhebung der Versorgungssituation in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation (NNFR) in den Bundesländern Niedersachen (NDS) und Bremen (HB).

Methodik Zur Untersuchung wurden alle Anmeldungen aus Akutkliniken zur NNFR in NDS / HB innerhalb einer Periode von zwei Wochen jeweils im November 2015 und 2016 erfasst und über einen weiteren Beobachtungszeitraum von sechs Wochen der Anteil der davon aufgenommenen Patienten ermittelt. Ebenso wurde ermitte...

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Prävention und Behandlung von Antipsychotika-induzierten tardiven Dyskinesien

Tardive Dyskinesien (TD) sind immer noch häufige Langzeitfolgen einer Behandlung mit Antipsychotika. Sie sind meist irreversibel, mit einer geringeren Lebensqualität und kognitiven Defiziten assoziiert und ein Risikofaktor für erhöhte Sterblichkeit. Auch führen sie häufig zu einer weiteren Stigmatisierung der betroffenen Patienten. In der Behandlung von schweren psychiatrischen Krankheitsbildern sind Antipsychotika aber weiterhin nicht entbehrlich. Deshalb ist das Wissen insbesondere über die Pr...

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S1-Leitlinie Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion

Die S1-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion“ (AWMF-Registernummer 030 / 112) steht in einer vollständig überarbeiteten Neufassung zur Verfügung. Erektile Dysfunktion ist definiert als die fortwährende Unfähigkeit, eine penile Erektion, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreicht, zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Betroffen sind Millionen Bundesbürger: Bei Männern mit regelmäßiger sexueller Aktivität nimmt die erektile Dysfunktion von 2,3 Prozent in der d...

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