Cover

DOI 10.1055/s-00000019

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie

In dieser Ausgabe:

Psychodynamische Psychotherapie der Depression

Zur Behandlung der Depression eignet sich die psychodynamische Psychotherapie in gleichem Maße wie die kognitive Verhaltenstherapie. Erstere berücksichtigt in besonderem Maße bestimmte Persönlichkeitsmuster der Patienten. Ziel der Therapie ist die Verbesserung der sozialen Kompetenz und die Entlastung von neurotischer Selbstanforderung bzw. -entwertung. Dabei ist die Balance wichtig zwischen Bindungswunsch und frei gewählter Autonomie.

weiterlesen ...

Stressverarbeitungstypen unter Patienten in der psychosomatischen Rehabilitation

Ziel der Studie Die Folgen von Belastungen sind weniger vom Stressor als von den Stressverarbeitungsstrategien abhängig1,2. Alternative Copingformen sind ein emotionales Coping bzw. eine „Regenerationsorientierung“ mit Hinwendung zu Positiven, Fokus auf positiven Emotionen, Ablenkung, Selbstfürsorge und -pflege und Regeneration3,4und andererseits ein problembezogenes Coping bzw. eine „Resistenzorientierung“ mit der Arbeit am Problem, Widerstand gegen Widrigkeiten, „Aushalten von Unwohlsein“ und F...

weiterlesen ...

Multiple Sklerose in Deutschland: aktualisierte Auswertungen des MS-Registers der DMSG 2014–2018

Einleitung Unter Federführung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), Bundesverband e. V. wurde 2001 ein bundesweites MS-Register initiiert, um epidemiologische Daten zur MS, deren Verlaufsformen und der Versorgungssituation in Deutschland zu erheben. Das Ziel der vorliegenden Auswertung war es, die Daten der letzten Auswertung von vor 10 Jahren zu aktualisieren.

Methodik Zum Stichtag 28. Februar 2018 nahmen 168 Zentren verschiedener Versorgungsbereiche (Universitätskliniken, Akutklini...

weiterlesen ...

Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) bei Zwangsstörung: Eine neue Therapieoption?

Trotz der Fortschritte in Psychopharmakologie und etablierter psychotherapeutischer Interventionen respondieren mehr als 40 % der Patienten mit Zwangsstörung nicht auf konventionelle Behandlungsversuche. Seit einigen Jahren gewinnen nicht-invasive Hirnstimulationsverfahren Bedeutung in der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen. Die transkranielle Gleichstromstimulation (transcranial direct current stimulation – tDCS), ein nicht-invasives Hirnstimulationsverfahren mit Applikation eines niedrige...

weiterlesen ...

Das Myalgie-Faszikulations-Krampus-Syndrom (MFKS)

Die vorliegende Übersichtsarbeit beschäftigt sich mit dem Myalgie-Faszikulations-Krampus-Syndrom (MFKS), einer gutartigen Erkrankung, die zu den Hyperexzitabilitätssyndromen des peripheren Nervensystems gezählt wird. Der Artikel stellt die Klinik, Pathophysiologie, Differenzialdiagnostik und Therapie dar und illustriert das MFKS mit einem typischen Fallbericht.

weiterlesen ...

Kontakt

Kundenservice Fon:+49 711 8931-321 Fax:+49 711 8931-422 Kundenservice

Redaktion fdnp@thieme.de

Abonnieren Sie jetzt! 12x im Jahr Neurologie und Psychiatrie Alert-Newsletter Das Inhaltsverzeichnis als Mail Thieme-Newsletter News zu Ihrem Fachgebiet