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DOI 10.1055/s-00000134

Diabetologie und Stoffwechsel

In dieser Ausgabe:

Chronische Obstipation und Diabetes mellitus

Die chronische Obstipation ist das häufigste gastrointestinale Symptom bei Diabetespatienten und geht häufig mit einer stark eingeschränkten Lebensqualität einher. Sie ist durch einen verzögerten Stuhltransport oder eine erschwerte Stuhlentleerung oder auch eine Kombination beider Formen gekennzeichnet. Die Behandlung sollte dem Grundprinzip einer Therapieeskalation von einfachen, u. a. diätetischen Maßnahmen über stuhlregulierende und abführende Substanzen bis hin zu operativen Möglichkeiten folgen.

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Workload der β-Zellen pathophysiologisch bedeutsam

Der Typ-2-Diabetes ist mit einer reduzierten β-Zellmasse assoziiert. Eine schlechte metabolische Kontrolle begünstigt progrediente Verläufe. Auf welche Weise eine chronische Hyperglykämie die β-Zellen schädigt, ist nicht vollständig aufgeklärt. Die Arbeitsgruppe untersuchte die Effekte der Arbeitslast von β-Zellen auf ihre Proliferation, Überlebensrate und Funktion in einem Mäuse-Modell.

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NAFLD: Hepatische Insulinresistenz ist beim Menschen nicht signalwegselektiv

Sowohl die Glukose- als auch die Triglyzeridproduktion ist bei einem Typ-2-Diabetes und einer nichtalkoholischen Fettleber (NAFLD) erhöht. Die verbreitetste Hypothese zur Erklärung dieser widersprüchlichen Beobachtungen ist die selektive hepatische Insulinresistenz. Diese besagt, dass Insulin die De-novo-Lipogenese (DNL) fördert, die Glukoseproduktion jedoch supprimiert. K. W. ter Horst und Kollegen überprüften diese Hypothese nun beim Menschen.

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Typ-1-Diabetes: Größere HDL-Partikel und vermehrter HDL-Cholesterin-Efflux

Personen mit einem Typ-1-Diabetes zeigen, trotz normaler bis erhöhter HDL-Cholesterinspiegel, eine stärkere Prävalenz von Atherosklerose. Die Cholesterol Efflux Capacity (CEC) des HDL ist ein präziserer Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse als das statische HDL-Cholesterin. M. O. Ahmed und Kollegen überprüften nun, ob eine beeinträchtigte HDL-Funktion das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen bei einem Typ-1-Diabetes zusätzlich erhöht.

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SGLT2-Inhibitoren bewirken keine erhöhte Natriumexkretion: DAPASALT-Studie

SGLT2-Inhibitoren (SLGT2: Sodium-Glucose-Cotransporter 2) reduzieren das Risiko einer Krankhauseinweisung aufgrund von Herzinsuffizienz. Dies ist möglicherweise in einer Steigerung der Natriumexkretion, der osmotischen Diurese und einer Kontraktion des Plasmavolumens begründet. R. A. Scholtes und Kollegen erfassten nun erstmals die kumulative Natriumexkretion bei SGLT2-Inhibition unter standardisierter Natriumaufnahme bei einem Typ-2-Diabetes.

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Empagliflozin: Weniger Komplikation bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Der SGLT2-Inhibitor Empagliflozin konnte in einigen Studien das kardiovaskuläre Risiko von Diabetespatientinnen/Diabetespatienten reduzieren. McGuire und sein Team wollten nun wissen, ob Empagliflozin in 2 unterschiedlichen Dosierungen bei Patientinnen/Patienten mit Typ-2-Diabetes und atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankung die Häufigkeit klinischer Ereignisse senkt, und haben eine Sekundäranalyse der EMPA-REG-OUTCOME-Studie durchgeführt.

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Die Aufklärung des Patienten aus rechtlicher Sicht

Die Aufklärung des Patienten durch den Arzt ist mittlerweile eine Hauptpflicht des Behandlers. Sie ist keinesfalls mehr eine lästige Formalie, sondern ein wesentliches Element des Behandlervertrages. Eine Vernachlässigung kann im schlimmsten Fall zu einer rechtswidrigen Behandlung führen – mit entsprechenden Haftungsrisiken für den Arzt. Das Thema „Aufklärung des Patienten durch den Arzt“ sollte daher auf jeden Fall ernst genommen werden.

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Perinatales Outcome bei Frauen mit Gestationsdiabetes unter besonderer Berücksichtigung eines Migrationshintergrundes – Ergebnisse einer prospektiven Studie in Berlin

Hintergrund  Etwa 25 % der Bevölkerung Deutschlands haben einen Migrationshintergrund (MH), der mit einem schlechteren perinatalen Outcome einhergehen kann. Der Gestationsdiabetes (GDM) gehört zu den häufigsten Schwangerschaftserkrankungen; von ihm sind Frauen mit MH in höherem Maße betroffen. Bisher liegen keine systematisch erhobenen Daten zur Betreuung von Migrantinnen mit GDM vor.

Fragestellung  Ziel der Studie war es, Auswirkungen eines MH auf Schwangerschaften von Frauen mit GDM zu evaluieren...

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Diabetes nach Pankreatektomie hängt vom OP-Typ ab

Eine partielle Pankreatektomie kann als Pankreatoduodenektomie (PD) oder als distale Pankreatektomie (DP) erfolgen. Bislang war unbekannt, wie sich die Methoden auf die postoperative Glukosetoleranz auswirken. Die Studie belegte unterschiedliche Effekte und zeigte, dass präoperative Unterschiede und Alterationen im Darmmikrobiom mit einem Postpankreatektomie-Diabetes (PPDM) assoziiert waren.

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Kommentar

Der primäre Mechanismus, der mit der Entstehung einer Hyperglykämie beim Menschen korreliert, ist die Funktion des endokrinen Pankreas. Die Gründe für eine Funktionseinschränkung des endokrinen Pankreas unterscheiden sich beim Typ-1- und Typ-2-Diabetes und anderen Diabetesformen erheblich (z. B. Genetik, Autoimmunologie, inflammatorisches Milieu, chronische Betazellstimulation, toxische Effekte etc.) und werden von unterschiedlichen Begleitfaktoren (z. B. Insulinresistenz, ateriosklerotisches Mi...

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AGP und Ernährung – Mit CGM postprandiale Glukoseverläufe analysieren

Ernährungstherapien zählen zu den Grundlagen eines effektiven Diabetesmanagements bei Menschen sowohl mit Typ-1-, als auch mit Typ-2-Diabetes. Auch für Menschen mit Prädiabetes oder Adipositas sind Lebensstilinterventionen, einschließlich Ernährungsempfehlungen, Bestandteil der grundlegenden Therapie. Es wird empfohlen, die Ernährung individuell an die persönlichen Umstände, Präferenzen und metabolischen Ziele anzupassen. Im Zeitalter der Digitalisierung finden mHealth-Interventionen, beispielsw...

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